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 Verlässliche Grundschule

Leerhafe / Ardorf 


Schulprogramm


Schule in Bewegung       

      Grafik, frei nach Keith Haring, entstanden während des Kunstprojekts 2007

                              



LEITBILD DER GRUNDSCHULE

 LEERHAFE/ARDORF

 

Schule zum Wohlfühlen

Ziel

Wir wollen das schulische und persönliche Wohl der Kinder stärken.

GESUNDHEIT

Bewegung, Ernährung, Prävention und Kreativität bilden wichtige Angebots-Bausteine in unserem Schulalltag und sichern die Kindergesundheit.

FÖRDERN & FORDERN

Wir fördern und fordern alle Schülerinnen und Schüler entsprechend ihren Fähigkeiten und Möglichkeiten.

ZUSAMMENARBEIT

Pädagogen, Eltern und Schüler pflegen eine vertrauensvolle und intensive Zusammenarbeit.

WOHLFÜHLEN

Der schulische Umgang ist geprägt von Rücksichtnahme, Akzeptanz, Toleranz, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft und garantiert den Wohlfühlaspekt.


Bei der Grundschule Leerhafe/Ardorf handelt es sich um eine Offene Ganztagsschule mit zwei Schulstandorten mit ländlichen Einzugsgebieten. Sie befindet sich im Zentrum der „Ostfriesischen Halbinsel“. Schulträger ist die Stadt Wittmund.


An der Schule arbeiten zehn Lehrkräfte incl. Rektor, sechs Pädagogische Mitarbeiterinnen für Betreuung und Vertretung, eine Schulsekretärin und vier Raumpflegerinnen, zwei Hausmeister sowie zeitweise LehramtsanwärterInnen,              JahrespraktikantInnen der BBS Wittmund, seit dem Schuljahr 2016/17 Bundesfreiwilligendienstleistende, freie MitarbeiterInnen für den Ganztagsbetrieb, je Standort eine Mitarbeiterin für den Mensabetrieb und zeitweise Ein-Euro-Kräfte.

Im November 2006 beschloss die Gesamtkonferenz das Schulprogramm. Im Januar 2018 gab es die letzte Überarbeitung.



Inhaltsübersicht

 

Kapitel

 

Seite

Leitbild

 

1

Inhalt

 

2,3

1.

Einzugsbereiche

4

1.1

Leerhafe

4

1.2

Ardorf

4

1.3

Abweichungen von den Einzugsbereichen

4

2.

Schulische Situation

5

2.1

Gebäude – Raumbeschreibung und sächliche Ausstattung

5

2.1.1

Leerhafe

5

2.1.2

Ardorf

6

3.

Pädagogische Grundorientierung, Unterrichtskonzepte

7,8

 

und -methoden

 

4.

Schülervertretung

9

5.

Betriebsklima, ein Markenzeichen

10

6.

Verlässliche Grundschule

11

7.

Vertretungskonzept

12,13

8.

Betreuung

14

8.1

Betreuungskonzept

14

8.2

Betreuung aus der Sicht der pädagogischen Mitarbeiterinnen

15

9.

Schuljahresrhythmus

16

10.

Organisation des Schulvormittags

17,18,19

10.1

Gemeinsamer Wochenschluss

20

11.

Kooperation mit vorschulischen Einrichtungen

21

11.1

Leerhafe

21

11.2

Ardorf

22,23

12.

Projektwochen und -tage

24

13.

Wege zur Herausbildung einer Lesekultur

25,26

14.

Allgemeiner Sportunterricht

27

15.

Musik im Schulalltag

28

16.

Englisch – kein neues Fach in unserer Grundschule

29

17.

Arbeitsgemeinschaften – Raum für Kreativität und Fantasie

30

18.

Medienkonzept – Umgang mit aktuellen Medien

31

18.1

Medienkompetenz

31

18.2

Zusammenarbeit mit dem Elternhaus

31

18.3

Informationsbeschaffung und Kommunikation

32

18.4

Kompetenz zum kritischen Handeln am Computer

32

18.5

Darstellung im Internet – Präsentation der Schule

32

18.6

Lernen am Computer – Lernen ohne Anstrengung

32,33

19.

Fortbildungskonzept

34,35

20.

Präventionskonzept

35 – 37

21.

Förder- und Forderkonzept

38

21.1

Schüler mit Förderbedarf

38 - 40

21.2

Forderung besonders begabter Kinder

40,41

22.

Außerschulische Lernorte

42

22.1

Unterricht

42

22.2

Fahrten

43

22.3

Kultur

43

23.

Schulordnung

44,45

23.1

Verpflichtungserklärung zum Sozialverhalten

46

23.2

Mögliche Folgen bei Nichtbeachtung

47

24.

Schulentwicklung

48,49

25.

Anlagen

50

25.1

Elternbrief zum Übergang

50

25.2

Elternbrief zum Übergang - Anregungen

51,52

25.3

Ergebnisse der Selbstevaluation - Elternbefragung

53,54

25.4

Ganztagskonzept

55 - 68


Sehr geehrte Leserinnen und Leser, 

diese Anrede entspricht unserer Intention, Frauen und Männer gleich zu behandeln. Dieses Ziel soll sich auch in der Sprache widerspiegeln. Wegen der besseren Lesbarkeit und aus sprachökonomischen Gründen finden Sie deshalb im folgenden Text häufig die Großschreibung des „I“ im Wortinnern. Dieses Zusammenziehen z.B. zur Kurzform “LeserInnen“ entspricht nicht den geltenden Regeln der Rechtschreibung, findet inzwischen aber durchaus Verwendung in diversen Gesetzestexten, Verordnungen und auch in unserem Schulprogramm. 



1. Einzugsbereiche

1.1 Leerhafe

Zum Einzugsgebiet des Standortes Leerhafe gehören neben der Ortschaft Leerhafe die Orte Müggenkrug, Hovel, Farlage, Kloster, Schnapp, Mammhusen, Till, Uthörn, Kloster-Neuenhaus, Rispel, Rispelerhelmt, Collrungermoor, Burmönken, Tjüchen, Isums, Möns und Asel.

Ein Teil der Schüler wird mit dem Bus zur Schule gebracht, wobei es zwei verschiedene Buslinien gibt. Die Schüler, die keinen Anspruch auf eine öffentliche Beförderung haben, werden mit dem PKW gebracht oder kommen mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Schule.

Zurzeit besuchen 96 Kinder die Grundschule Leerhafe. Ein  neu erschlossenes Baugebiet lässt für Leerhafe eine mittelfristig stabile Schülerzahl erwarten. 

1.2 Ardorf

Zum Einzugsbereich des Standortes Ardorf gehören neben der Ortschaft Ardorf die Orte Borgholt, Collrunge, Heglitz, Hohebarg und Webershausen. Ein Teil der Schülerschaft kommt mit dem Bus, die im Ort Ardorf wohnenden Kinder werden mit dem PKW gebracht oder kommen mit dem Fahrrad bzw. zu Fuß zur Schule. Zurzeit besuchen 55 Kinder die Grundschule in Ardorf.

1.3 Abweichungen von den Einzugsbereichen

In besonderen pädagogisch begründeten Fällen werden an beiden Standorten Schüler benachbarter Schulen aufgenommen.

2. Schulische Situation

2.1   Gebäude – Raumbeschreibung und sächliche Ausstattung

2.1.1 Leerhafe

Das Schulgebäude in Leerhafe wurde 1967 erbaut. Es besteht aus sechs großen Klassen­räumen, einem Kunst- und Textilraum, einem Werkraum, einem Musikraum verbunden mit einem Bühnenraum, einem Medienraum, einem Computerraum mit zehn Arbeitsplätzen, einer Mensa, einer Küche mit drei Kochzeilen, einem Lehrerzimmer, dem Sekretariat und dem Schulleiterbüro. In einer zentral gelegenen Pausenhalle können sich die Schüler bei ungünstiger Witterung aufhalten. Drei der Klassenräume verfügen über einen zusätzlichen Gruppenraum. Die Klassenräume sind mit Regalen, Eigentumsfächern für die Schüler, PCs und Raumteilern ausgerüstet.

Außer den schon genannten Räumlichkeiten gehören zur Schulanlage noch zwei Räume, die von der Dorfjugend als Jugendraum genutzt werden, und ein großer, ehemaliger Klassenraum, der z. Zt. von örtlichen Vereinen als Übungs- und Veranstaltungsraum genutzt wird.

Der Schulhof teilt sich in zwei Bereiche, dem vorderen Bereich mit unterschiedlichen Spielgeräten wie Kletterpyramide und Multifunktionsgerät sowie einem Grünflächenbereich mit Seilbahn und anderen Spielgeräten hinter dem Schulgebäude. 

Zudem gibt es noch eine asphaltierte Spielfläche, die im Wesentlichen zum Fußballspielen oder für andere Ballspiele genutzt wird. Diese Fläche kann im Winter unter Wasser gesetzt werden, so dass hier bei entsprechender Witterung eine Eisfläche entstehen kann.

Zur Schulanlage in Leerhafe gehören eine im Jahr 2016 komplett sanierte Turnhalle und ein neben der Schule gelegener Sportplatz mit einigen für den Schulsport geeigneten leichtathletisch spezifischen Einrichtungen. Alle genannten Anlagen stehen der Schule am Vormittag uneingeschränkt zur Verfügung.

Am Schulstandort Leerhafe gibt es eine Außenstelle der Stadtbücherei Wittmund, die an einem Vormittag in der Woche den SchülerInnen zur Verfügung steht.                                                                                

2.1.2 Ardorf

Die Schulgebäude in Ardorf wurden in drei Zeitabschnitten errichtet.

1. 1905 – Altbau: ein Klassenraum, ein Fachraum, die Bücherei, ein Raum als Jugendraum

2. 1949 - erster Ergänzungsbau: heutiger Kindergarten

3. 1964 - zweiter Ergänzungsbau: vier Klassenräume, ein Lehrerzimmer, ein Mehrzweckraum, ein Büro für die Schulleitung, ein Medienraum, eine Pausenhalle.

Somit stellen an diesem Standort derzeit vier Klassenräume, ein Computerraum mit 15 Arbeitsplätzen, ein Fachraum (Kunst/Textiles Gestalten, Werken), eine Pausenhalle, eine Mensa, die auch als Küche bzw. Cafeteria bei schulischen Veranstaltungen genutzt wird sowie ein Lehrerzimmer und ein Büro das räumliche Angebot dar.

In der geräumigen Pausenhalle mit kleiner Lese- und Spielecke können sich die Schüler bei schlechter Witterung aufhalten. Der Verkaufsbereich für den Getränkeverkauf wird momentan nicht genutzt.

Die Klassenräume sind mit Regalen, Eigentumsfächern für die Schüler, Raumteilern und PCs eingerichtet. Einer der Klassenräume hat einen angefügten Gruppenraum.

Im Gebäudekomplex ist auch der Kindergarten untergebracht.

Des Weiteren gehören zur Schulanlage in Ardorf eine Turnhalle (im Jahr 2018 steht eine umfangreiche Sanierung an) sowie ein be­heizbares Lehrschwimmbecken (Freibad). Beide Anlagen können uneingeschränkt von der Schule genutzt werden.

Zu dem mit einem Multifunktionsspielgerät ausgestatteten geräumigen Schulhof gehören u.a. ein Hangelgerät, eine Schaukelanlage, seit dem Schuljahr 2016/17 eine Seilbahn, eine Sitzecke, eine Verkehrsübungsfläche sowie ein Schul­garten.  Zusätzlich gehören ein Fußballplatz, eine 75–Meter-Laufbahn und eine Weitsprunganlage zur Außenanlage des Schulgeländes.

Eine Außenstelle der Stadtbücherei ist einmal wöchentlich geöffnet und steht dann wechselweise den Schülern der Grundschule bzw. den Kindern des Kindergartens zur Verfügung.

3. Pädagogische Grundorientierung der Schule

Basierend auf dem Bildungsauftrag der Schule, §2 NSchG, dem Erlass „Die Arbeit in der Grundschule“ sowie den Kerncurricula des Landes Niedersachsen für die Grundschule werden an unserer Schule die sprachliche Sicherheit in Wort und Schrift, Lesefähigkeit und mathematische Grundfertigkeiten entwickelt. SchülerInnen werden in den Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken eingeführt und erwerben erste fremdsprachliche Fähigkeiten.

Wir geben Raum für Erfahrungen mit dem Ziel, praktische und geistige Fertigkeiten zu entwickeln und Erfahrungen zu machen, um in verschiedenen Lebenssituationen bewusst und angemessen zu handeln.

Wir möchten auch Voraussetzungen schaffen für die Entwicklung der gestalterischen, musischen und körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten.

In Verbindung mit diesen Zielen werden die SchülerInnen allmählich zu bewusstem und verantwortlichem Sozialverhalten befähigt und politische Handlungsbereitschaft und  -fähigkeit angebahnt. Dazu gehört, das rücksichtsvolle und hilfsbereite Zusammenleben in der Schule zu lernen, Regeln für die Zusammenarbeit zu entwickeln und zu beachten, unterschiedliche Lebensformen, religiöse und weltanschauliche Überzeugungen sowie andere Kulturen kennen und achten zu lernen.

Fächerübergreifendes Unterrichtsziel ist im Rahmen der schulischen Einflussmöglichkeiten das körperliche, geistig-seelische und soziale Wohlbefinden aller SchülerInnen.

Altersangemessene Einsichten in Zusammenhänge zwischen eigenem Verhalten und seinen Auswirkungen auf die Umwelt mit dem Ziel umweltbewussten Verhaltens werden vermittelt.

Angelehnt an unseren Leitgedanken der Ganzheitlichkeit soll ein möglichst ausgewogenes Verhältnis zwischen kognitivem, emotionalem und sozialem Lernen im Unterricht praktiziert werden. Unsere SchülerInnen kommen mit sehr unterschiedlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten, Stärken und Schwächen in die Schule. Diese Vielfalt belebt und bereichert jede Lerngruppe. Wir folgen hier der Grundidee von Individualisierung und Gemeinschaft. Die Individualisierung soll der Einzigartigkeit eines jeden Kindes Rechnung tragen. Je mehr Kinder als Individuen wahrgenommen werden, umso deutlicher wird, dass sie aufeinander angewiesen sind, also die Gemeinschaft brauchen. Wir verstehen die Unterschiedlichkeit als Reichtum und nicht als Zumutung.    Mit Maria Montessori meinen wir: Der Weg, auf dem die Schwachen gefördert werden, ist der gleiche, auf dem die Starken sich vervollkommnen. Unsere SchülerInnen dürfen und sollen sich beim Erreichen der Lernziele unterstützen. Wenn Kinder sich gegenseitig helfen, führt das nicht nur zu einer wunderbaren Lehrervermehrung sondern bildet auch Sozialkompetenz aus. Wir streben  ein soziales Klima an, das durch gegenseitige Akzeptanz und Solidarität gekennzeichnet ist.

Die unterschiedlichen Entwicklungsstände, Leistungsfähigkeiten in verschiedenen Bereichen sowie die unterschiedlichen Lerntypen müssen aber auch Basis unseres methodischen Vorgehens im Unterricht sein. Auf jedes Kind soll individuell eingegangen werden. Die Lernangebote müssen unterschiedliche Lerntypen berücksichtigen.

Ausgangspunkt schulischen Lernens sollte die Handlung sein. Auf dieser Ebene sammeln die SchülerInnen Erfahrungen, die die Neugier und Bereitschaft wecken, sich mit Themen auch kognitiv auseinanderzusetzen. Die Themen sollten so ausgewählt werden, dass sie einen Bezug zur Lebenswirklichkeit der Kinder haben. Dabei müssen immer wieder Phasen freier Gestaltung wie Freiarbeit, Werkstattunterricht oder Projektunterricht in das Unterrichtsgeschehen eingeplant werden.

Alle an unserer Schule handelnden Personen einigen sich auf einen demokratischen und permissiven Erziehungsstil. Das bedeutet, dass alle SchülerInnen als ernstzunehmende Gesprächspartner mit eigener Meinung betrachtet werden, dass eher darauf hingewiesen wird, wo was erlaubt ist, als wo was verboten ist. LehrerInnen, pädagogische Mitarbeiterinnen und alle anderen Beschäftigten verhalten sich ihnen gegenüber offen und vermitteln ihnen ein Gefühl von Sicherheit und Erwünschtheit. Dabei sollen die SchülerInnen unsere Schule als einen angstfreien Raum erleben, in dem Fehler wie kleine Schätze wahrgenommen werden, weil die Beschäftigung mit ihnen uns auf den richtigen Weg bringt. Wir sprechen darüber, üben Geduld und Nachsicht und lernen aus ihnen. Unsere Schüler sollen auch lernen, Kritik zu äußern ohne dabei abwertend zu erscheinen. Kritik wird geprüft, angenommen oder verworfen.

Anleitungen und Hilfestellungen sind zu Beginn der Schulzeit noch unerlässlich. Je älter und kompetenter die SchülerInnen werden, desto selbständiger und eigenverantwortlicher sollen sie handeln. Graduell abhängig von der Schülerpersönlichkeit streben wir an, dass SchülerInnen zunehmend selbst die Initiative ergreifen, wenn es um persönliche Entscheidungen auch bei der Auswahl von Themen geht, mit denen sie sich intensiver auseinandersetzen möchten.



4. Schülervertretung

Seit einigen Jahren treffen sich die Klassensprecher aller Klassen zu einer Schülerversammlung. Diese Treffen finden zumeist zweimal im Halbjahr statt. Betreut werden sie dabei von einer Lehrkraft. Zwei der Klassensprecher werden zu den Schulvertretern gewählt.

In der Schülerversammlung werden verschiedene Anliegen besprochen. Die Klassensprecher teilen mit, was in den jeweiligen Klassen im Klassenrat besprochen wurde.

Gemeinsam wird gesammelt, was an der Schule, am Schulleben und am Unterricht gut läuft. Die Verbesserungsvorschläge der vergangenen Sitzung werden hinsichtlich ihrer Umsetzung überprüft. Danach werden neue Verbesserungsvorschläge gesammelt. Dabei geht es um die Gestaltung des Außenbereichs, der Ausstattung der Räumlichkeiten, des Unterrichts und des allgemeinen Schullebens.

Die Lehrkraft notiert die Ergebnisse der Versammlung und die Klassensprecher können diese Ergebnisse dann in den jeweiligen Klassen vortragen.

An einer Schautafel sind Fotos der Schülervertreter zu sehen. Auch Ziele und Erfolge der Schülervertretung sollen hier sichtbar gemacht werden.

Die Aufgabe der Schulvertreter ist, bei besonderen Anlässen wie Jubiläen, Auszeichnungen der Schule oder bei Eröffnungen von Schulfeiern die Schule zu vertreten.

Durch die Schülerversammlung erfahren die Kinder, dass sie Mitspracherechte haben und dass ihnen zugehört wird. Die Interessen der Schülerschaft werden somit berücksichtigt.

5. Betriebsklima, ein Markenzeichen

Alle MitarbeiterInnen unserer Schule, Hausmeister, Raumpflegerinnen, Pädagogische Mitarbeiterinnen, Schulsekretärin, Bundesfreiwilligendienstleistende, PraktikantInnen und LehrerInnen treffen sich gelegentlich in der Freizeit und pflegen das Betriebsklima. Gemeinschaftsveranstaltungen haben uns z.B. nach Worpswede, Groningen, Langeoog, mit dem Fahrrad durch Ostfriesland nach Bagband oder mit dem Planwagen durch das Harlingerland geführt. Wir bowlen gemeinsam, praktizieren Friesensport und -spaß wie Boßeln oder Strukbessenschmieten. In der Vorweihnachtszeit besuchten wir die Weihnachtsmärkte in Oldenburg, Osnabrück und Bremen. Nach jeder Zeugnisausgabe essen wir gemeinsam. Neue Schuljahre werden durch ein gemeinsames Frühstück eingeläutet.

Dienstbesprechungen oder Arbeitsgruppen finden unter anderem auch in privater Umgebung statt. In unregelmäßigen Abständen beteiligen wir uns mit einer Mannschaft am Volleyballturnier der KGS Wittmund. Gemeinsame Fortbildungen und auch einmal ein Kneipenstammtisch sind weitere Veranstaltungen unseres Teams. Die hohe Beteiligung an dieser gemeinsamen Freizeitgestaltung dokumentiert ein harmonisches Betriebsklima und fördert das Wir-Gefühl. Die Gemeinschaftsveranstaltungen nicht nur im KollegInnenkreis spiegeln die Grundidee von Individualisierung und Gemeinschaft wider, die auch Element der Pädagogischen Grundorientierung unserer Arbeit ist. Hier wie dort bedeutet Gemeinschaft nicht die Herrschaft des Gleichschritts; vielmehr erzeugen Individualisierung und Gemeinschaft ein Kraftfeld, von dem das gesamte System profitiert. Wir identifizieren uns mit unserer Schule, fühlen uns an unserem Arbeitsplatz wohl und möchten, dass SchülerInnen und Erziehungsberechtigte ebenso empfinden und handeln. Im äußeren Erscheinungsbild dokumentieren wir dieses in unserer jährlich erscheinenden Schulzeitung, mit  den nicht nur von SchülerInnen gern getragenen T-Shirts und Sweatshirts mit unserem Schullogo und nicht zuletzt mit den von unserem Förderverein initiierten großflächigen Schulschildern an den Gebäuden.

6. Verlässliche Grundschule / Offene Ganztagsschule

Die Grundschule Leerhafe/Ardorf ist  eine Verlässliche Grundschule der ersten Stunde. Seit 1999 ist die Schule verlässlich, und die Akzeptanz in der Elternschaft wie auch im Kollegium ist uneingeschränkt. Das liegt sicher nicht zuletzt an der guten Arbeit und der Qualifikation der Pädagogischen Mitarbeiterinnen, die betreuen und vertreten.

Neben der Möglichkeit, an allen Wochentagen während des ganzen Vormittages einen Beruf auszuüben, bietet die Verlässlichkeit den Eltern auch die Gewähr dafür, dass kein Schüler später kommen oder früher gehen muss, wenn z.B. eine Lehrkraft erkrankt ist oder aus dienstlichen Gründen nicht anwesend sein kann. Zuverlässige und erfahrene Pädagogische Mitarbeiterinnen springen im Bedarfsfall ein, übernehmen den Unterricht und führen ihn im Sinne und in Absprache mit der fehlenden Lehrkraft fort.

Der seit dem Schuljahr 2015/16 laufende Ganztagsbetrieb ermöglicht wie die Verlässlichkeit einen geregelten Familienalltag bzw. eine geregelte berufliche Tätigkeit und ist allen Beteiligten selbstverständlich und unentbehrlich geworden. (Siehe Anhang)

7. Vertretungskonzept der Grundschule Leerhafe/Ardorf

Die Gesamtkonferenz der Grundschule hat am 26.01.2001 das folgende Vertretungskonzept beschlossen:

7.1 Zielvorstellung

Vertretungsunterricht an der Grundschule soll so gestaltet sein,

a) dass die Kontinuität des Lernens der betroffenen Lerngruppe so weit wie möglich aufrechterhalten wird - der Unterricht soll daher möglichst im Verbund der Lerngruppe und in den betroffenen Fächern erteilt werden.

b) dass Störungen des Lernprozesses anderer Lerngruppen vermieden werden – der Unterricht soll daher möglichst nicht zu Veränderungen in der Versorgung anderer Lerngruppen führen.

7.2  Verfahren

7.2.1 Vertretung durch Pädagogische Mitarbeiterinnen

a) Vorhersehbare Fälle von Abwesenheit einer Lehrkraft

In vorhersehbaren Fällen von Abwesenheit informiert die ausfallende Lehrkraft den Schulleiter mit dem Bekanntwerden von Beginn und Dauer der Abwesenheit. Dies gilt auch für eventuelle Verlängerungen des Zeitraums. Nach der Bestimmung der Pädagogischen Mitarbeiterin  durch den Schulleiter informiert die ausfallende Lehrkraft diese schriftlich oder mündlich über den Lernstand der zu vertretenden Lerngruppe(n) und die geplante Fortführung des Unterrichts. Der Vertretungskraft müssen alle wichtigen Unterlagen für die Arbeit in der Lerngruppe rechtzeitig vorliegen.

b) Unvorhersehbare Fälle von Abwesenheit einer Lehrkraft

Bei unvorhersehbaren Fällen informiert die ausfallende Lehrkraft den Schulleiter morgens so frühzeitig wie möglich über Beginn und Dauer der Abwesenheit. In der Regel geschieht dies bis 6.30 Uhr. Nach der Bestimmung der Vertretungskraft durch den Schulleiter informiert die ausfallende Lehrkraft diese schriftlich oder mündlich über den Lernstand der zu vertretenden Lerngruppe(n) und den geplanten Unterricht dieses Tages. Ist dies nicht möglich, wird der Unterricht von einer anderen Lehrkraft für die Pädagogische Mitarbeiterin geplant.         

 7.2.2  Vertretung durch Lehrkräfte

Stehen Pädagogische Mitarbeiterinnen  nicht zur Verfügung, vertreten Lehrkräfte im Rahmen des flexiblen Unterrichtseinsatzes. Die Information der vertretenden Lehrkraft erfolgt wie die Information der Pädagogischen Mitarbeiterin. Ist eine Vertretung durch eine Lehrkraft im Rahmen des flexiblen Unterrichtseinsatzes nicht möglich, wird die betroffene Lerngruppe entweder aufgeteilt und nimmt am Unterricht der verbleibenden Lerngruppen teil oder wird gemeinsam mit einer anderen Lerngruppe unterrichtet.

7.3 Einzelfragen

7.3.1 Schriftliche Arbeiten

Schriftliche Arbeiten werden im Vertretungsunterricht nur nach Absprache mit der ausfallenden Lehrkraft geschrieben; konzipiert und bewertet werden sie von der ausfallenden Lehrkraft. Ist dies wegen längerer Abwesenheit nicht möglich, übernimmt dies eine andere Lehrkraft.

8. Betreuung

8.1. Das Betreuungskonzept der Grundschule Leerhafe/Ardorf

Die Gesamtkonferenz der Grundschule Leerhafe/Ardorf hat am 09.12.2002 das folgende Konzept für das Betreuungsangebot beschlossen:

1. Inhalt des Betreuungsangebotes

Das Betreuungsangebot der Grundschule ergänzt das schulische Angebot und berücksichtigt dabei mit wechselnder Gewichtung die folgenden Aspekte:

- soziales Verhalten lernen und leben

- Sprache verwenden und Sprache hören

- Motorik verfeinern, Bewegung, Sport und Tanz ausüben

- bildnerisch und räumlich gestalten

- Musik machen und hören, singen und Rhythmik schulen

- Wahrnehmung trainieren, Sinne erproben

- Spiele spielen, Sitten und Gebräuche erleben

- Nahrung zubereiten, kochen, backen

- Natur erkunden und kennen lernen

Eine Fortsetzung schulischen Lernens, z. B. Erledigung von Hausaufgaben findet nach Absprache mit den FachlehrerInnen statt.

2. Zusammensetzung der Betreuungsgruppen

Es wird angestrebt, den an der Betreuung teilnehmenden Kindern neben ihrer Klassengemeinschaft eine weitere stabile soziale Gruppierung anzubieten und so ein Gefühl von Vertrautheit und Sicherheit zu ermöglichen. Die An- oder Abmeldung eines Kindes erfolgt daher in der Regel nur zum Halbjahreswechsel. Wichtige Gründe in der Person des Kindes oder seiner Eltern rechtfertigen Ausnahmen hiervon. Ein wiederholter Wechsel von Teilnahme und Nichtteilnahme ist nicht möglich. In der Regel bilden die Kinder einer Klassengemeinschaft eine Betreuungsgruppe. Ein Wechsel der Betreuungskraft bzw. in der Zusammensetzung der Gruppe ist – auch vorübergehend – möglich, um bestimmte inhaltliche Angebote möglich zu machen. 

3. Kostenbeteiligung der Eltern

Eine Kostenbeteiligung der Eltern für die Materialien über das einmal jährlich erbetene Papiergeld hinaus gibt es nicht.

4. Ausschluss vom Betreuungsangebot

Ein Kind kann bei Vorliegen wichtiger Gründe, insbesondere bei schweren Verstößen gegen die Schulordnung oder die Verpflichtung zu einem angemessenen Sozialverhalten, vom Betreuungsangebot ausgeschlossen werden.



8.2 Betreuung aus der Sicht der Pädagogischen Mitarbeiterinnen

Die Möglichkeit der Betreuung können Eltern für Kinder der Klassen 1 und 2 in Anspruch nehmen. Sie melden die SchülerInnen für ein Schulhalbjahr verbindlich an.  

An unserer Schule findet die Betreuung an beiden Standorten von Montag bis Donnerstag jeweils in der 1. oder 5. Stunde statt. Die Inhalte der in der Betreuungszeit behandelten Bereiche sind an keinen Lehrplan gebunden, so dass wir, die pädagogischen Mitarbeiterinnen, die Stunden entsprechend den Bedürfnissen der Kinder gestalten können. In diesen freien Phasen werden z. B. die vorhandenen Gesellschaftsspiele gern und oft in Anspruch genommen. Aber auch selbst ausgedachte Spiele, Theateraufführungen oder Gesangseinlagen bieten den Kindern die Möglichkeit, ihre Phantasie frei auszuleben. 

Mit verschiedenen Bastelprojekten, die auf die jeweiligen Jahreszeiten, Feiertage und Feste abgestimmt sind, fördern wir Phantasie, Kreativität und die Feinmotorik. Beim kreativen Gestalten mit Farben, Pinsel oder Formmaterial bieten wir die Möglichkeit, ohne Zeitdruck individuellen Fähigkeiten freien Lauf zu lassen. Beim freien oder angeleiteten Spiel auf den Schulhöfen und den angrenzenden Spielplätzen, wo Kletter- und Spielgeräte zur Verfügung stehen, am Standort Ardorf auch im Freibad, haben die Schüler die Möglichkeit, nach dem langen Schulvormittag ihren Bewegungsdrang auszuleben.

Am Standort Leerhafe dürfen die Kinder während der Betreuung auch Hausaufgaben anfertigen, wobei wir nach Absprache mit den Klassenlehrern Hilfestellung geben. Diese Möglichkeit wird von einigen Schülern gerne genutzt, um nachmittags mehr Zeit für Freunde oder den Sportverein zu haben. Am Standort Ardorf werden nach Absprache mit den Eltern keine Hausaufgaben angefertigt.

Besonders unterstützen wir in der Betreuung ängstliche oder unruhige Kinder, die Schwierigkeiten haben, sich in eine Gruppe einzufügen. In Konfliktsituationen geben wir Hilfestellung. Die Schüler lernen hier Rücksicht zu nehmen und schwächeren Kindern zu helfen, Werte zu schätzen und sich an Regeln zu halten.

Im Wesentlichen ist es uns wichtig, dass sich die Kinder geborgen und in Sicherheit fühlen. Spaß und Freude sollen während der Betreuung im Vordergrund stehen.                        

9. Schuljahresrhythmus

Alle Lehrkräfte unserer Schule organisieren neben der Wissensvermittlung im Unterricht feste Gewohnheiten und Rituale, die SchülerInnen stark und fit machen für das Lernen und ein positives Lebens- und Selbstwertgefühl entwickeln helfen. Der Schuljahresrhythmus lässt sich an beiden Standorten u.  a. an folgenden Veranstaltungen festmachen:

   -   Einschulungsfeiern: Die Schulanfänger werden mit Musik- und Theaterprogramm in die Schulgemeinschaft aufgenommen

-        Schwimmfeste

-        Schmücken des Kirchenaltarraumes anlässlich des Erntedankfestes

-        Laternenfeste

-        Projekttage und Präsentationen

-        Weihnachtliche Projekttage

-        Weihnachtstheater, Beteiligung an den örtlichen Weihnachtsmärkten bzw. den Erntedankfesten

-        Weihnachtsfeiern mit Eltern

-        100-Tage-Feste der Erstklässler

-        Faschingsfeiern

-        Beteiligung an der Müllsammelaktion

-        Schnuppertage und Frühstück für/mit den zukünftigen Erstklässlern

-        Radfahrprüfung

-        Verkehrssicherheitszirkel

-        Bundesjugendspiele / Spiele–Olympiade / Sportfest/Fußballturnier

-        Klassenfahrten

-        Aufführungen der Polizeipuppenbühne

-        Verkehrssicherheitstraining mit dem „Einsteigerbus“

-        Aufführungen einer englischen Theatergruppe mit „Native Speakers“

-        Übernachtungen in der Schule, z.B. Lesenächte

-        Veranstaltungen mit den „Landfrauen“ zum Thema „Gesunde Ernährung“

-        Zahnprophylaxe in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt Wittmund

-      Besuche durch „Schulhunde“ in Zusammenarbeit mit dem DEIHM (Deutsches Institut für die Hund-Mensch-Beziehung)

-        MOBILUM (Mobile Umweltbildung des Landkreises Friesland)

-        Kariestunnel

-        Gottesdienste

-        Gemeinsame Schulausflüge

-        Gewaltpräventionsprojekte

10. Organisation des Schulvormittags

In der GS Leerhafe/Ardorf gibt es täglich wiederkehrende Rituale, mit denen die Kinder Struktur und Zeit erhalten, um ihr Sozialleben zu regeln. Dies gibt ihnen Verlässlichkeit und die Gewissheit, auch mit ihren Sorgen, Fragen und Ängsten ernst genommen zu werden.

In den Klassen 1 und 2 liegt der Unterricht überwiegend in den Händen der KlassenlehrerInnen. In den 3. und 4. Klassen ergänzt Unterricht durch FachlehrerInnen die Stundentafel. An beiden Standorten arbeiten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3 und 4 je eine Stunde pro Woche in jahrgangsübergreifenden Arbeitsgemeinschaften.

Der Schulvormittag bietet viel Gestaltungsfreiraum, um mit den Kindern gleichsam rücksichtsvolles wie selbstbestimmtes Gemeinschaftsleben einzuüben: Morgen- und Abschlusskreise werden regelmäßig in den Klassen durchgeführt; die Arbeit mit Tages- und Wochenplänen, an Stationen oder in kleinen Projekten gliedert das schulische Lernen und trägt zur Transparenz des eigenen Lernprozesses sowie zur Zusammenarbeit und Selbstständigkeit bei.

Ziel unseres Unterrichts ist es, den Schülern alle Möglichkeiten zu schaffen, sich fundierte Bildungsgrundlagen durch individuelles und differenziertes Lernen zu erarbeiten.

Das gemeinsame Frühstück hat seinen festen Platz im Schulvormittag. Es soll nicht nur das Bewusstsein für gesunde Ernährung fördern, (seit drei Jahren profitiert die Schule vom niedersächsischen Schulobstprogramm) sondern vermittelt darüber hinaus allen Kindern während der Mahlzeit ein Gemeinschaftsgefühl, das ihnen von ihrer Familie nicht immer vertraut ist.. In einigen Klassen lesen die Lehrkräfte oder auch SchülerInnen während des Frühstücks vor.

Während der Hofpausen können die Kinder nach der 1., der 2. und der 4. Stunde verschiedene Angebote zum Spielen, Toben und Verweilen nutzen:

Es stehen Kletter-, Turn- und Spielgeräte zur Verfügung, des Weiteren Sandkästen, Tische und Bänke sowie liebevoll von einzelnen Klassen gestaltete Beete des Schulgartens. Im Sommer kann ein Ballspielfeld, im Winter eine Eislauffläche genutzt werden. Die SchülerInnen holen sich Stelzen, Sandspielzeug, Roller, Gokarts und andere Spielgeräte. Ziel ist, durch eine attraktive und aktive Pausengestaltung für den in diesem Alter so wichtigen Bewegungsausgleich zu sorgen und aggressivem Verhalten präventiv zu begegnen. 

Während der Sommermonate steht am Standort Ardorf allen Klassen ein Lehrschwimmbecken für den Schwimmunterricht zur Verfügung. Jedes Jahr legen viele SchülerInnen eine Schwimmprüfung im Rahmen eines Schwimmlehrgangs nach dem Unterricht ab. Im Schwimmbad haben wir die Möglichkeit, die Schüler auch bei sommerlichen Wetterlagen mit extrem hohen Temperaturen in der Schule zu betreuen.

Unsere Schule bietet verlässliche Unterrichts- und Betreuungszeiten: am Standort Leerhafe von 08:05 Uhr bis 15.00 Uhr, in Ardorf von 7.55 Uhr bis 15.10 Uhr. Die Frühaufsicht gewährleistet zudem ab 07:40 Uhr bzw. 730 Uhr den betreuten Aufenthalt auf dem Schulhof und in der Pausenhalle.



Der Schultag in Leerhafe

Zeit

 

1. und 2. Schuljahr

3. und 4. Schuljahr

8.05

- 8.50

Unterricht/ Betreuung

Unterricht

8.50

- 9.00

Pause

Pause

9.00

- 9.45

Unterricht

Unterricht

9.45

- 10.00

Pause

Pause

10.00

- 10.45

Unterricht

Unterricht

10.45

- 10.50

Wechselpause

Wechselpause

10.50

- 11.35

Unterricht

Unterricht

11.35

- 11.50

Pause

Pause

11.50

- 12.35

Betreuung / Unterricht

Unterricht

12.35

- 12.45

 

Wechselpause (montags)

12.40

- 13.25

 

Förderunterricht/AGs (montags)

12.40

- 13.15

Mittagessen

Mittagessen

13.25

- 14.10

Hausaufgabenbetreuung, Fö/Fo

Hausaufgabenbetreuung, Fö/Fo

14.15

- 15.00

Ganztagsangebote

Ganztagsangebote

 

 

freitags Unterrichtsschluss nach der 5. Stunde

freitags Unterrichtsschluss nach der 5. Stunde

 

Der Schultag in Ardorf

Zeit

 

1. und 2. Schuljahr

3. und 4. Schuljahr

7.55

- 8.40

Unterricht/ Betreuung

Unterricht

8.40

- 8.50

Pause

Pause

8.50

- 9.35

Unterricht

Unterricht

9.35

- 10.00

Pause

Pause

10.00

- 10.45

Unterricht

Unterricht

10.45

- 10.50

Wechselpause

Wechselpause

10.50

- 11.35

Unterricht

Unterricht

11.35

- 11.50

Pause

Pause

11.50

- 12.35

Betreuung / Unterricht

Unterricht

12.35

- 12.45

 

Wechselpause (montags)

12.45

- 13.30

 

Unterricht (montags)

12.45

- 13.15

Mittagessen

Mittagessen

13.35

- 14.20

Hausaufgabenbetreuung, Fö/Fo

Hausaufgabenbetreuung, Fö/Fo

14.25

- 15.10

Ganztagsangebote

Ganztagsangebote

 

 

freitags Unterrichtsschluss nach der 5. Stunde

freitags Unterrichtsschluss nach der 5. Stunde



10.1  Gemeinsamer Wochenschluss    

Seit dem Schuljahr 2006/07 treffen sich alle Schüler freitags in der fünften Stunde zum gemeinsamen Wochenschluss. Es kann über Erlebtes oder Gelerntes referiert werden. Auch werden Lieder und Gedichte vorgetragen. Es gibt Vorführungen wie z.B. Einradfahren, Bodenakrobatik und Jonglage, Discotanz, Selbstverteidigungsgriffe oder das Schachproblem der Woche. SchülerInnen werden an ihren Geburtstagen aber auch für besondere Leistungen außerhalb und innerhalb der Schule geehrt.

Dabei wird die Moderation von SchülerInnen der Klassen drei und vier übernommen. Im gemeinsamen Wochenabschluss haben die SchülerInnen vor der Schülerversammlung die Chance, Stolz, Mut und Selbstbewusstsein zu entwickeln und lernen früh, vor großen Gruppen zu sprechen, zu agieren und zu präsentieren. Häufig sind auch Eltern Gäste der Veranstaltungen. Nach einem einjährigen Probelauf hat sich gezeigt, dass der gemeinsame Wochenschluss nicht nur die Produktivität, die Kreativität und die Phantasie fördert, sondern auch das Lernumfeld, hier die Gemeinschaftsbildung der Schülerschaften an den Standorten. Da für die Darbietungen während der Pausen trainiert wird, wirkt sich die Vorbereitung zusätzlich positiv auf die Pausengestaltung aus, wenn z.B. Schüler auch jahrgangsübergreifend Choreographien besprechen und ausprobieren.

Die Wochenabschluss-Stunden freitags erfreuen sich zunehmend auch bei Eltern großer Beliebtheit. Deshalb die folgende Information für unsere Elternschaft :

Das Interesse am Wochenschluss freut uns sehr. Was wir bei aller Begeisterung nicht vergessen sollten: Es handelt sich bei dieser Stunde um eine Unterrichts- stunde. Hier üben unsere SchülerInnen und Schüler das Präsentieren und das Referieren vor Publikum, indem sie zeigen, was sie während der vorausgegangenen Unterrichtsstunden gelernt bzw. einstudiert haben. Erwarten Sie bitte keine Perfektion bei den Darbietungen, sie sind nicht für die Präsentation in der Öffentlichkeit außerhalb der Schule gedacht.

Aus diesem aber auch aus rechtlichen Gründen bitten wir Sie, während der Unterrichtsstunde nicht zu filmen oder zu fotografieren.

Dankbar wären wir auch, wenn Sie sich vor und nicht während der Stunde einfinden würden um Störungen zu vermeiden. Wir üben mit dem Wochenabschluss auch das Verhalten als Publikum. Hier sollten wir gemeinsam Vorbild sein.

Wir wünschen Ihnen auch zukünftig viel Freude und gute Unterhaltung bei unserem Ausklang der Woche.

11.  Kooperation mit vorschulischen Einrichtungen

11.1 Leerhafe

Am Standort Leerhafe findet ein regelmäßiger Austausch zwischen den Leitungen des Kindergartens und der Grundschule statt. Dazu kommt, dass die Kinder aus dem Kindergarten regelmäßig die Sportanlagen der Grundschule mitbenutzen. Selbstverständlich gibt es einen wechselseitigen Austausch über erzieherische Arbeit, was den Übergang vom Kindergarten zur Grundschule anbelangt und für die Betreuung der Schulanfänger von Bedeutung ist.

Deshalb streben wir an, dass möglichst frühzeitig eine erste Kontaktaufnahme zwischen  KlassenlehrerIn und den künftigen Erstklässlern stattfindet. Darüber hinaus sollen im direkten Gespräch mit den Erzieherinnen im Kindergarten sowie durch Beobachtung der Kinder Stärken und Schwächen der einzelnen Kinder erkannt werden, um einen optimalen Einstieg in die Schule zu gewährleisten. Zu dem schon seit Jahren praktizierten Verfahren, dass die zukünftigen Schulanfänger an einem „Schnuppervormittag“ die Grundschule besuchen, sind sie seit diesem Schuljahr wiederholt willkommene Gäste in der aktuellen ersten Klasse oder in der Klasse ihrer/s zukünftigen Klassenlehrers/-lehrerin. Im Rahmen von Lesepatenschaften während des Brückenjahres lesen Schülerinnen und Schüler der 4.  Klasse  regelmäßig den Schulanfängern des Kindergartens vor.

Es finden in Leerhafe Absprachen zwischen Schule und Kindergarten über gemeinsame Veranstaltungen statt. So wurden gemeinsam von Schule und Kindergarten Auftritte des Kinderliedermachers Volker Rosin, der deutsch-afrikanischen Musikgruppe „Black and White“ sowie  Gastspiele des Ostfrieslandzirkusses Lauenburger und des Mitmachzirkusses Buratino initiiert und durchgeführt. Der Sprachförderunterricht durch die Schule findet im Kindergarten in der für die Kindergartenkinder gewohnten Umgebung statt.

11.2 Ardorf

Für die Zusammenarbeit von Kindergarten und Grundschule in Ardorf ist bezeichnend, dass hier die aktuellen Regelungen für das Brückenjahr schon lange vor dem Erscheinen des Flyers des MK praktiziert und kontinuierlich gemeinsam mit den ErzieherInnen weiterentwickelt  wurden.1) 

Was die Zusammenarbeit auszeichnet sind die täglichen Begegnungen (kleine Dienstbesprechungen) aller MitarbeiterInnen z.B. auf dem gemeinsamen Spielhof oder bei Besuchen des „Nachbarn“ aus situativen Anlässen. Durch diese zahlreichen kleinen Dienstbesprechungen ist die Zusammenarbeit in stetem Fluss und in permanenter Entwicklung. Gemeinsam werden Fortbildungen, Feste und auch Projekte durchgeführt. Wenn man von einem Konzept sprechen möchte, könnte man es als „Konzept der offenen Türen“ bezeichnen, getragen von einer gegenseitigen dienstlichen und persönlichen Wertschätzung sowie einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Eine zentrale Rolle spielt in unserer Arbeit die gemeinsame Gestaltung der Lebens- und Lernumwelt, des Geländes mit dem gemeinsamen Schul-/Spielhof und dem Gebäudekomplex, die Voraussetzung und Raum für unsere Zusammenarbeit sind.

Am Standort Ardorf ist das Brückenjahr geprägt von einer intensiven Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Grundschule. Während dieses Jahres sollen Kinder schulfähig und ermutigt werden. ErzieherInnen und LehrerInnen bauen gemeinsam Brücken, um die Hemmschwelle vor dem Übergang herabzusetzen. Wir arbeiten zusammen:

- bei der Anmeldung: Sie findet meist im Mai gut ein Jahr vor der Einschulung  statt und wird gleichzeitig mit einer Sprachstandfeststellung von den LehrerInnen durchgeführt.

- bei Hospitationen der zukünftigen Klassenlehrer/in im Kindergarten. 

- in Gesprächen zwischen Erzieherinnen und LehrerInnen über die Entwicklung einzelner Kinder während der Kindergartenzeit mit dem Ziel, sie optimal auf den Übergang vorzubereiten und sie bei den folgenden Untersuchungen möglichst objektiv einschätzen zu können.

- auch die amtsärztliche Untersuchung findet, meist im März / April, in der Schule statt.

- bei Schnuppertagen der Schulanfänger in der Grundschule. In der Regel zu Beginn des Brückenjahres besuchen die zukünftigen Schulanfänger die erste Klasse und nehmen an einer Spielstunde teil. Kurz vor den Sommerferien wird die Grundschule wieder besucht. Jetzt erleben die Kindergartenkinder eine Pause und auch schon richtigen Unterricht. Hierbei nehmen Viertklässler als Paten die Neuen im wahrsten Sinne des Wortes an die Hand.

- beim gemeinsamen Frühstück mit Erstklässlern, das jedes Jahr von der Elternschaft des aktuellen ersten Schuljahrganges für die zukünftigen Schulanfänger im Frühjahr ausgerichtet wird.

- bei der Einschulungsfeier. Die ErzieherInnen begleiten die Schulanfänger bei der Feier in der Grundschule.

 - Im Rahmen von Lesepatenschaften während des Brückenjahres lesen Schülerinnen und Schüler der 3.  Klasse  regelmäßig den Schulanfängern des Kindergartens vor.

12. Projektwochen und –tage

Projektwochen und –tage sind der ideale Rahmen für handlungsorientierten Unterricht. Sie bieten den SchülerInnen Gelegenheit, in neuen, klassen- oder jahrgangsübergreifenden Lerngruppen zu einem selbst gewählten Thema zu arbeiten. Außerdem erlauben sie die Einbindung außerschulischer Lernorte und von „Experten“, z.B. aus der Elternschaft. Daher werden an unserer Schule regelmäßig Projektwochen und –tage durchgeführt.

In der jüngeren Vergangenheit fanden Projektwochen zu den Themen „Leben früher“, „Kinderliteratur“ und „Ostfriesland“ statt. In den Jahren 2006, 2010 und 2014 wurde das Thema „Fremde Kulturen“ in Bezug auf die Teilnahme einiger Länder an der Fußball-Weltmeisterschaft durchgeführt. 2007 und 2011 lernte jede Gruppe einen bekannten Künstler kennen, setzte sich theoretisch und praktisch mit seinen Werken auseinander und versuchte, sie nachzuempfinden. 2008, 2012 und 2016 gastierte die Zirkusschule „Buratino“ bei uns. Unter fachkundiger Anleitung konnten die SchülerInnen während einer Woche Kunststücke einüben, die sie dann während der Präsentation im Zirkuszelt darboten. 2017 fand am Standort Leerhafe anlässlich des 50-jährigen Schuljubiläums das Projekt „Schule früher“ statt.

Zum Abschluss jedes Projektes findet stets ein Schulfest statt, auf dem die Arbeitsergebnisse in Form von Spielen, Tänzen, Theateraufführungen, Ausstellungen und Verkostung von Leckereien den Eltern und der interessierten Öffentlichkeit präsentiert werden.

In der Weihnachtszeit wird an den Adventsmontagen bzw. -freitagen projektorientiert unterrichtet: Nach einer gemeinsamen Schulfeier mit Liedern, Gedichten und kleinen Aufführungen wird in den einzelnen Lerngruppen gebastelt, gebacken und Weihnachtliches gelesen.

Regelmäßig bewirbt sich unsere Schule um die Teilnahme an der von der Rolf Zuckowski Stiftung durchgeführten 'Klassenreise zur Musik'. Erstmalig berücksichtigt wurde eine unserer dritten Klasse im Jahr 2010. Auch 2011 und 2013 bewarben wir uns erfolgreich.

Im Jahr 2015 gab es an beiden Standorten eine Projektwoche zum Thema Musik, bei der Mitarbeiter aus dem Rolf Zukowski Team mit den Kindern gearbeitet haben.

13. Wege zur Herausbildung einer Lesekultur

„Super, die Großen kommen wieder zu Besuch! Ich bin schon sehr gespannt, was uns Lars aus der 4.Klasse heute vorlesen wird!“, ruft ein Erstklässler mit leuchtenden Augen. Die Begeisterung ist groß.

Geschichten für kleine Zuhörer (1./2. Klasse) von „Großen“ (3./4.Klasse) vorgelesen ist nur ein Beispiel aus einem großen Maßnahmenangebot mit dem Ziel, Kinder für das Lesen zu begeistern und vielfältige Lesemotivationen zu schaffen.

Der Leseförderung wird in unserer Grundschule ein hoher Stellenwert beigemessen. Die übergeordneten Ziele heißen Entwicklung von Lesefähigkeiten und –fertigkeiten, Aufbau von Lesemotivationen, Ausbildung einer ausreichenden Lesekompetenz und übergeordnet die Entwicklung einer Lesekultur.

In unserer Schule sollen die Kinder dauerhaft und in verschiedenen Funktionen Texte nutzen. Sie haben die Möglichkeit, selbstständig Texte aus unterschiedlichen Bereichen auszuwählen und sich individuell damit zu beschäftigen.

Das Textverstehen, die Texterschließung und die Textinterpretation beschränken sich nicht nur auf den Deutschunterricht, sondern werden auch fächerübergreifend, z.B. im Sachunterricht, in Religion, in Arbeitsgemeinschaften oder Projekten verfolgt.

In den letzten Jahren wurden bei uns vielfältige methodische Wege eingeschlagen, die zu einem festen Bestandteil für die Herausbildung einer Lesekultur wurden:

-      Das Führen von Lesetagebüchern

-      Hilfen durch Lesepaten

-      Leseabende / Lesenächte

-      Projektwochen zum Thema ‚Bücher‘

-      Regelmäßiger Besuch der Schulbücherei

-      ständige Pflege/Aktualisierung der Klassenbibliotheken

-      Vorstellen von Lieblingsbüchern und Leseempfehlungen

-      Expertenvorträge

-      Tägliches 15minütiges Leseviertel (freies Lesen)

-      Anlegen eigener Tierlexika

-      Wandzeitungen

-      Lesekarteien

-      LÜK, LOGICO (Freiarbeitsmaterial)

-      Autorenlesungen

-      Besuch von Kinderbuchmessen, z.B. der ‚Kibum‘ in Schortens

-      Klassentagebücher

-      Lektüren

-      Antolin Online Leseprojekt

-      Lesewettbewerbe der Klassen 1 bis 4

-      Plattdeutsche Lesewettbewerbe

Antolin ist ein Internet-Buchportal für Kinder mit dem Ziel der Leseförderung. Hier wählen Kinder eigenständig Buchtitel aus, die sie bereits gelesen haben oder noch lesen möchten.  

Nach dem Lesen beantworten sie dann mit Hilfe von Antolin Fragen zu dem jeweiligen Buch und sammeln dadurch Punkte. Auf diese Weise fördert Antolin das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Kinder, sich mit den Inhalten der gelesenen Werke auseinander zu setzen. Dadurch ist Antolin der kindgerechte Schlüssel, selbstbestimmt eine eigene Leseridentität zu entwickeln.

Unsere Schule wird auch in Zukunft weiter an den gesteckten Zielen arbeiten, um den Schülern eine positive Einstellung zum Lesen mit auf den Lebensweg zu geben.

14. Allgemeiner Sportunterricht

Der Sportunterricht soll das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen der Kinder stärken und ihre Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit fördern, damit schwierige Situationen besser bewältigt werden können.

An beiden Standorten gibt es für den Sportunterricht Sporthallen, Sportplätze mit Anlagen für die Leichtathletik und am Standort Ardorf ein beheizbares Lehrschwimmbecken.

In allen Klassen werden wöchentlich zwei bis drei Sportstunden erteilt, dabei wird jahreszeitengemäß überwiegend die Sporthalle genutzt. Bei angemessener Witterung wird der Unterricht mit dem Schwerpunkt  Leichtathletik auf dem Sportplätzen

Sobald die Außentemperaturen es erlauben, wird die  Schwimmanlage am Standort Ardorf täglich genutzt. Zielsetzung ist es, möglichst alle SchülerInnen zum Erwerb des Deutschen Jugendschwimmabzeichens - Bronze zu führen. Zusätzlich können Kinder, die das Abzeichen Bronze schon erworben haben, für das Schwimmabzeichen „Silber“ trainieren. Die Abnahme dieser beiden Schwimmabzeichen erfolgt im nahe gelegenen Schwimmbad der Kreisstadt, wo die entsprechenden Rahmenbedingungen gewährleistet sind (Wassertiefe).

Das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“ wird  in dem schuleigenen Bad abgenommen. Nahezu 100 % aller SchülerInnen erreichen im Laufe ihrer Grundschulzeit das Bronzeabzeichen, 50% das Abzeichen in Silber.

Schulische Sportfeste

Bei allen Arten des sportlichen Wettbewerbes wird das Selbstwertgefühl trainiert. Die SchülerInnen stellen ihr eigenes Können unter Beweis, probieren neue Spiele aus bzw. wenden schon bekannte Spiele und Spielformen neu an. Sie lernen, einmal zu verlieren, ohne mutlos zu werden und Siege zu genießen, ohne dem Verlierer gegenüber überheblich zu werden. Einzel- und Gruppenwettbewerbe fördern den Teamgeist. 

Im Sommer nehmen alle Klassen begeistert am Sport- und Spieletag und standortübergreifenden Fußballturnieren teil. Die Schule beteiligte sich auch an externen Fußballturnieren. Im jährlichen Wechsel wird entweder ein Leichtathletik-Dreikampf durchgeführt, eine Nonsens-Olympiade mit vielen bewegungsintensiven, lustigen Übungen oder ein Siebenkampf mit Elementen aus dem Bereich des Schwimmens und der Leichtathletik.

Seit 2011 wird den SchülerInnen der Schuljahrgänge eins bis vier die Möglichkeit angeboten, das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben.

15.Musik

 

Musik im Schulalltag

 

Der Musikunterricht an unserer Schule versteht sich nicht nur als Fachunterricht mit der Vermittlung der spezifischen Unterrichtsinhalte, für uns ist er auch zu verstehen als ein generell wichtiger Bestandteil des Schulalltags in mehreren Funktionen:

 

-              Musik hilft durch den flexiblen Einsatz, den Schulalltag zu ritualisieren und strukturgebend den Schülern Halt zu vermitteln.

 

-              Musik ist therapeutisch wirksam hinsichtlich Entspannung und Entkrampfung.

         -              Musik schafft durch das gemeinsame “musikalisch harmonische“ Tun ein intensives Gruppenerleben.

-              Musik fördert in hohem Maße Konzentration, Merkfähigkeit und Intelligenz.

Besondere Bedeutung kommt dem Musikunterricht auch für die Ausgestaltung von Festen und Feiern wie Einschulungen, Schulgottesdiensten, Entlassungen, Jubiläen, Laternenfesten, Adventsfeiern, Weihnachtsfeiern, Schulfesten, Projekten, Beiträgen zu den Ardorfer und Leerhafer Weihnachtsmärkten und zu Erntedankfesten, regelmäßige Bewerbungen um die Teilnahme an den einwöchigen "Klassenreisen zur Musik" der Rolf- Zuckowski- Stiftung.Im Rahmen des Ganztagsangebotes hat die Schule einen Vertrag mit der Kreismusikschule abgeschlossen, die regelmäßig Angebote durchführt.



16. Englisch -  (k)ein neues Fach in unserer Schule

„Row, row, row your boat

gently down the stream-

if you see a crocodile

don’t forget the scream…!

Mit diesem “rhyme” bekommen die Kinder der Grundschule Leerhafe / Ardorf einen Zugang zur Halloween-Tradition, die bei Kindern und Erwachsenen in Großbritannien und Amerika sehr beliebt ist.

Mit Begeisterung lernen unsere Kinder Lieder und Reime zu diesen wie auch anderen Bräuchen und weiteren landeskundlichen Themen.

In Ardorf wie auch in Leerhafe fiebern die Schüler in den ersten Grundschuljahren dem 3. Schuljahr entgegen und warten darauf, dass sie endlich „richtig“ Englisch lernen. Ab dann wird bei uns das Fach Englisch entweder vom Klassenlehrer selbst oder einem Fachlehrer mit jeweils zwei Wochenstunden unterrichtet.

Die Leistungen, die in diesem Fach erbracht werden, fließen bereits ins Zeugnis von Klasse 3 durch eine Bemerkung ein. Im 4. Schuljahr erfolgt dann eine reguläre Benotung des Faches.

Schwerpunkte sind die Förderung des Sprechens und des Hörverständnisses. Sprechanlässe werden durch konkrete Materialien, Spielsituationen, durch Bildelemente und Bilderbücher geschaffen. Dem Singen englischer Lieder kommt ein hoher Stellenwert zu. Diese werden auch immer wieder fächerübergreifend eingesetzt. Sketche, Rollenspiele und manchmal auch kleine Theaterstücke werden eingeübt und den Mitschülern oder Eltern vorgeführt.

Bei den Lerninhalten ist das Interesse der Kinder groß, u.a. weil oft Handpuppen zum Einsatz kommen. Alle sind sehr motiviert, die Fremdsprache Englisch zu lernen und sie auch in initiierten Dialogen anzuwenden, da stets Handlungsorientierung und spielerische sowie musische Aspekte im Vordergrund stehen. Als Ergänzung versucht die Schule jedes Jahr den Auftritt eines Theaterensembles mit 'Native Speakers' zu organisieren.

17. Arbeitsgemeinschaften – Raum für Kreativität und Fantasie

An den einmal wöchentlich stattfindenden Arbeitsgemeinschaften nehmen Schüler der dritten und vierten Klassen jahrgangsübergreifend   teil. Die Schüler wählen halbjährlich eine Arbeitsgemeinschaft, danach haben sie die Möglichkeit sich neu zu entscheiden. Inhaltlich werden die Arbeitsgemeinschaften so angeboten und gestaltet, dass sie den Interessen möglichst vieler Schüler entsprechen. Es ist geplant, in Zukunft vermehrt auch außerschulische „Experten“ zusätzlich für die Arbeitsgemeinschaften zu gewinnen.

Folgende Arbeitsgemeinschaften gehören mehr oder weniger zum regelmäßigen Angebot:

Gesellschaftsspiele AG

Computer AG 

Mittelalter AG

Theater AG

Gestaltungs AG

AG Sportliche Spiele

Plattdeutsch  AG

AG Kochen

AG Literatur

AG Tanzen

AG Französisch

AG Nähen

AG Werken

AG Yoga

AG Märchen

AG Altes Ägypten

AG Schulgottesdienst18.   Medienkonzept - Umgang mit aktuellen Medien 

18.1 Medienkompetenz

Die technologische Entwicklung auch der Informationsbeschaffung schreitet in einem enormen Tempo voran. Wer früher Informationen besaß und damit umgehen konnte, beherrschte die Uninformierten. Heute entscheidet diese Qualifikation oft über die Vergabe von Ausbildungs- und Arbeitsstellen. Zugriff auf Informationen und der Umgang mit Computern dürfen kein Privileg sein. Dieses Know-How anzubahnen und auszubilden ist unser Ziel. Seit 1998 haben beide Standorte unserer Schule Internetzugänge über „Schulen ans Netz“.  Der Computerraum in Leerhafe ist mit neun leistungsfähigen, modernen PCs ausgestattet. Am Standort Ardorf befinden sich in den Klassenräumen über den Schuletat angeschaffte, moderne Hardware-Einheiten. Im Computerraum stehen 15 Computerarbeitsplätze zur Verfügung. Sie werden durch den Einsatz des Systemadministrators des Schulträgers gewartet. An beiden Standorten gibt es in den Klassen Laptops, zu mobilen Lerninseln z.B. zur Bearbeitung von E-Learning-Modulen, zur Beschaffung von themenbezogenen Informationen sowie zur Arbeit am Online-Leseprojekt zusammengezogen werden können

Mit einer immer wieder aktualisierten Medienausstattung (im laufenden Schuljahr wurden interaktive Whiteboard-Systeme angeschafft) sollen den SchülerInnen unserer Schule eine informationstechnologische Grundbildung vermittelt und Kompetenzen im Umgang mit dem Internet, besonders auch den Sozialen Netzwerken, ermöglicht werden.

18.2   Zusammenarbeit mit dem Elternhaus

Schule muss heute auch kompensierend wirken, wenn Kinder zu Hause keinen Zugriff auf Computer haben. Vor allem dürfen diese Kinder nicht durch häusliche Aufträge diskriminiert werden.

Oft werden Computer im häuslichen Bereich ohne Aufsicht fast ausschließlich zum Spielen benutzt. Schule kann dieses nicht verhindern, sollte aber zeigen, wie die neuen Medien die Menschen bei ihrer Arbeit und bei der Bewältigung des Lebens unterstützen können. Wir informieren Eltern über sinnvolle Lernprogramme, geben Tipps und Hilfen und warnen auch vor Missbrauch.

18.3   Informationsbeschaffung und Kommunikation

Unsere SchülerInnen sollen in die Lage versetzt werden, sich selbstständig Informationen mit Hilfe der riesigen Datenbank des Internets zu beschaffen. Bevorzugt werden sie dabei auf altersgemäße Suchmaschinen orientiert. Auch die Kommunikation über E-Mailing wird in unserer Schule angebahnt.

18.4  Kompetenz zum kritischen Handeln am Computer

Mit der informationstechnologischen Grundbildung müssen auch die personalen und sozialen Kompetenzen der Kinder entwickelt werden. Sie lernen, mit angebotenen Informationen kritisch umzugehen und aus der Menge, die das Internet bietet, die für sie wichtigen Dinge herauszufiltern und Informationen, deren Herkunft oder Inhalt fragwürdig sind, zu ignorieren.

18.5  Darstellung im Internet, Präsentation der Schule

Die Adresse unserer Homepage ist: gs-leerhafe-ardorf.wittmund.de

18.6  Lernen am Computer – Lernen ohne Anstrengung?

Kinder lieben Computer, denn sie versprechen ein Lernen ohne Anstrengung. Vorsicht ist jedoch geboten, denn oft werden Programme mit lustigen Lernumgebungen angeboten, brillante Grafiken, Fakten aus dem Internet, Lernen als Videospiel. Und schon befinden wir uns in einer simulierten Welt. Meistens macht richtiges Lernen keinen Spaß. Es bedeutet Arbeit und Disziplin. Es fordert Engagement und Verantwortungsbewusstsein von Lehrern, Schülern und auch Eltern, manchmal sogar verbunden mit Hausaufgaben.

Provozierend könnte man auch fragen: Wenn Kinder sowieso schon so viel fernsehen, warum installiert man dann noch Multimedia-Systeme in Schulen? Wenn wir wollen, dass unsere Kinder Bücher lesen, warum setzen wir sie dann vor Bildschirme, die ihr Interesse an der Welt mit Grafikspielen betäuben, die auf schnelle Antworten statt auf Verstehen und kritisches Denken setzen? Erinnern wir uns an die Versuche mit Tauben in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts: Ihnen wurden immer dann Maiskörner gegeben, wenn sie sich wie gewünscht verhielten. So konnte ihr Verhalten gesteuert werden. Diese Taubenexperimente wurden auf den Menschen übertragen, und es wurde daraus die neue Unterrichtsmethode, das Programmierte Lernen. Richtige Antworten führen hier zu einem neuen Thema und neuen Fragen.

Das Programmierte Lernen erwies sich jedoch als Flop. Schüler wurden dazu gebracht, mechanisch Antworten zu lernen. Für Neugier, Kreativität oder Improvisation war kaum Platz 1).

Hinzu kommt die Gefahr, dass sich SchülerInnen zunehmend in dieses motivierende Medium mit sozialen Netzwerken und Messengern flüchten und später in Scheinwelten (Youtuber) simulierte Rollen einnehmen und den Bezug zur realen Welt und realen Menschen verlieren.2) Ein verantwortungsvoll dosierendes Medienkonzept bedeutet in diesem Sinn auch Suchtprävention.

Lernen bleibt an unserer Schule gelegentlich anstrengend, und es fällt auch nicht immer umgehend die kleine Belohnung in den Schoß, sondern, manchmal erst nach Wochen, Monaten oder Jahren eine tiefe Befriedigung darüber, etwas gelernt zu haben und zu beherrschen.

Wo wir die aktuellen Medien aber sinnvoll einsetzen können (Vergl. 13. Wege zur Herausbildung einer Lesekultur, das Antolin-Onlineprojekt) werden wir sie nutzen.

Fazit: Wir halten den Umgang mit den aktuellen Medien schon aus emanzipatorischen Gründen aber auch wegen der nutzbaren Motivation für geboten, sehen ihn auch optimistisch und positiv, nicht aber den unkritischen Umgang mit ihnen durch Lehrer, Schüler und Eltern.

1) Vergl. Clifford Stoll (Pionier des Internets): Logout – Warum Computer    

    nichts im Klassenzimmer zu suchen haben, Frankfurt 2001

2) Vergl. Tad Williams: Otherland 2004 (Roman)

19.  Fortbildungskonzept

Nach § 51.2 „sind die Lehrkräfte verpflichtet, sich zur Erhaltung der Unterrichtsbefähigung in der unterrichtsfreien Zeit fortzubilden.“ (NSchG vom 1998/2003)

Qualitätsentwicklung von Schule ist nur durch Weiterentwicklung der Lehrkräfte in einem Kollegium möglich. Fortbildung nimmt für uns deshalb einen zentralen Stellenwert ein, um den sich wandelnden Anforderungen gerecht werden zu können. Dabei soll die Fort- und Weiterbildung der individuellen, pädagogischen, didaktischen und methodischen Qualifizierung von Lehrkräften für Unterrichtsfächer und Unterrichtsbereiche dienen.

Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen können auf Landesebene, durch regionale Fortbildung sowie auf schulinterner Basis erfolgen.

Unser Kollegium hat dementsprechend folgende Grundsätze erarbeitet:

-              Fortbildungen sollen sowohl von einzelnen Lehrkräften als auch im Verbund des Kollegiums, durch so genannte schulinterne Lehrerfortbildung wahrgenommen werden.

-              Jeder Kollege/in ordnet sich mehreren Fachbereichen zu, die seinen individuellen Interessen und Fähigkeiten entsprechen.

-              Jeder Kollege/in nimmt für diesen Fachbereich an geeigneten Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen teil.

-              Die dabei erworbenen Kenntnisse gibt er als „Multiplikator“ an das Kollegium weiter.

-              Die Themen für die schulinternen Fortbildungsveranstaltungen ergeben sich z.B. aus der Selbstevaluation, werden von der Steuergruppe vorgeschlagen oder im Rahmen der Spezialisierung innerhalb des Kollegiums z.B. für die Fächer Sport und Englisch von KollegInnen gewählt, im Kollegium  erörtert und geplant.

-              Um die Kosten für schulinterne Fortbildungen in unserem kleinen Kollegium tragen zu können, können Kooperationen mit anderen Schulen oder Vorschuleinrichtungen eingegangen werden.

-              Eltern sollen die Möglichkeit erhalten, an geeigneten Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen  bzw. durch so genannte Themenabende informiert zu werden 

Schwerpunkte von Fortbildungverstantaltungen

-              Gewaltfreie Kommunikation

-              Förderkonzept

-              Schulinterne Fortbildung Erste Hilfe

-              Lernstands- und Schuleingangsdiagnostik nach dem Verfahren

„Mit der Hexe Mirola durch den Zauberwald“ gemeinsam mit

den Erzieherinnen der Kindergärten aus dem Einzugsbereich

-              Gesund Leben Lernen

-              Bewegte Schule

-              Chemol (Naturwissenschaften in der Grundschule)

-              Inklusion

-              Fachliche Fortbildungen

-              Ergotherapie und Logopädie

20.  Präventionskonzept

Die Schule ist neben dem Elternhaus der wichtigste Ort, an dem Prävention stattfinden kann. Viele Untersuchungen zeigen, dass Gesundheitsförderung und Suchtvorbeugung möglichst frühzeitig beginnen sollten, um die Erfolgschancen zu erhöhen. Durch ihren Erziehungsauftrag ist die Grundschule zur Prävention angehalten.

Sucht hat viele Gesichter und eine lange Vorgeschichte. Oft werden die Weichen bereits in der Kindheit gestellt: Bei Kindern, die seelisch gesund und zufrieden sind, ist das spätere Suchtrisiko geringer. Eltern und LehrerInnen können also viel dafür tun, dass ihre Kinder sich zu gesunden Erwachsenen entwickeln, die ihr Leben positiv bewältigen.

Schwerpunkte der Prävention an unserer Schule sind 

-              Suchtprävention – Gesunde Ernährung

-              Gewaltprävention

-              Verkehrssicherheitsprävention

-              Sexuelle Aufklärung

-              Kritischer Umgang mit Medien

Das Thema Gesunde Ernährung ist im Grundschulalter grundlegendes Element der Suchtprävention und zieht sich durch die curricularen Vorgaben der vier Jahrgänge. Besonders während der ersten beiden Schuljahre legen wir Wert auf das gemeinsame Frühstück.

Den Schülern wird Gelegenheit gegeben, jeden Tag in Ruhe zu frühstücken.
Ziele:
- Langsam essen
- Im Sitzen essen und trinken
- Über Ausgewogenheit der Ernährung austauschen
- Regelmäßige Nahrungsaufnahme

In den Jahrgängen drei und vier werden „Aktionstage gesundes Frühstück“ durchgeführt.

In Kooperation mit den Eltern wird den SchülerInnen ein Büffet mit ausgesucht gesunder Ernährung und Getränken angeboten.

Ziele:
Durch den Highlight-Charakter soll Bewusstsein für gesunde Ernährung bei den Kindern und Eltern gestärkt werden.
Kinder sollen Nahrungsmittel kennen lernen, die vielleicht die häusliche Ernährung ergänzen können.
Durch saisonale Einbindung von selbst geerntetem und/oder eingekauftem Gemüse und Obst soll hierfür „geworben“ werden.                            

Auch während der Aktionstage „Kochen in der Schule“ stellen geschulte Landfrauen im Rahmen von Unterrichtseinheiten zu den Themen Milch, Kartoffel oder Getreide und der Herstellung von Speisen aus diesen Produkten  eben diese Produkte Dritt- oder Viertklässlern vor.

Unsere SchülerInnen sind immer wieder überrascht, wie gut die zubereiteten Speisen schmecken, wie einfach und preiswert sie herzustellen sind. Hier wird im Rahmen des ergänzenden Unterrichts auch eine Alternative zur Fast-Food-Ernährung angeboten und so schon früh das Neinsagen zu ungesunder Ernährung geübt. Nein sagen auch zu Tabak, Alkohol und Drogen wird in diesem Zusammenhang thematisiert.

Seit dem Schuljahr 2015/16 nimmt unsere Schule am europäischen Schulobst- und  -gemüseprogramm teil und hat dadurch die Möglichkeit, allen SchülerInnen eine Extraportion Vitamine und Mineralstoffe anzubieten und ein positives Ernährungsverhalten im Schulalltag zu fördern.

Gewaltprävention ist ebenfalls ein durchgängiges Thema während der Grundschulzeit. Sie findet sich in den Curricula aber auch in unserer Schulordnung wieder. Besonders wurde an unseren Schulstandorten Wert auf eine ansprechende Gestaltung der Schulhöfe wie auf die Anschaffung von Spielgeräten und auch Spielzeug für die Pausen gelegt. Die Einteilung der Schulhöfe in verschiedene Aktivitätszonen ermöglicht es unseren SchülerInnen, entsprechend ihren Bedürfnissen die Pausen zu verleben. Konfliktlotsen regeln kleinere Streitigkeiten.

Die Verkehrssicherheit steht ebenso täglich auf der Tagesordnung. Die Schulwege zu Fuß, mit dem Fahrrad wie auch das Verhalten an den Bushaltestellen und im Bus werden thematisiert und geübt. Fußgängerdiplom, Verkehrssicherheitszirkel und Radfahrerprüfung sind Etappen des Mobilitätstrainings.

Die Sexuelle Prävention geschieht nach  Absprache mit den Klassenelternschaften entsprechend den curricularen Vorgaben und wird im vierten Schuljahr ergänzt durch die sexualpädagogische Präventionsarbeit der Evangelischen Kirche als Kooperationspartner. Hier werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass junge Menschen verantwortungsvoll mit sich, ihrem Leben und  ihren Beziehungen umgehen lernen. Mit ihrem „Verhütungskoffer“ leistet die Sozialpädagogin des Diakonischen Werkes Aufklärung, wird zur Gesprächspartnerin und oft auch zur Vertrauten über Fragen der Liebe oder zum Thema Freundschaft und Beziehungen, des eigenen Körpers und der Sexualität. Eine Umfrage in einer vierten Klasse hat ergeben, dass Grundschüler keinen Anlass sehen, bei diesem Thema in gleichgeschlechtlichen Gruppen unterrichtet zu werden. So geschieht diese Präventionsarbeit weiterhin in den Klassenverbänden. Kooperationspartner der Prävention sind

Klasse 2000         Polizei                             Kirchenkreis/Diakonie

Landfrauen          Jugendamt                      Mobilum

Krankenkassen     Deutsches Rotes Kreuz  Einsteigerbus

Gesundheitsamt   Polizeipuppenbühne

21.   Förder- und Forderkonzept

21.1  Schüler mit Förderbedarf

In den Stundenplänen beider Standorte ist Förderunterricht im Klassenverband fest eingeplant. Während dieser Stunden fördert der Klassen- bzw. Fachlehrer binnendifferenzierend entsprechend den Förderzielen, die sich aus der Dokumentation der individuellen Lernentwicklung ergeben. Förderunterricht in Kleingruppen findet im Anschluss an die im Rahmen der Verlässlichlichen Grundschule vorgesehene Unterrichtszeit statt. Bei der zeitlichen Gestaltung eines Förderkonzeptes ist die Schule an beiden Standorten an die Fahrzeiten der Busse gebunden.

Neben der Schülerbeobachtung und der Auswertung von Lernzielkontrollen setzen wir an unserer Schule folgende Medien /Materialien für den Förderunterricht ein:

Förderbereich Lesen, Rechtschreiben/ Schreiben

Folgende diagnostische Verfahren stehen den KollegInnen zur Verfügung

- DRT (Klasse 1-4)

- Hamburger Schreibprobe (Klasse 1-4)

-  Fibel gebundene Lese-Schreib-Proben (Klasse 1)

- Hamlet3-4 (Hamburger Lesetest für Klasse 3 und 4)

- WLLP (Würzburger Leise Leseprobe)

- DLF 1-2 Diagnostischer Lesetest für Frühdiagnose)

-  Antolin (Online-Leseprojekt)

Folgende Materialien für den Förderunterricht Deutsch stehen zur Verfügung:

Computerprogramme  „Oriolus“, „Budenberg“

- LÜK-Kästen mit Arbeitsheften

- LOGICO mit Arbeitskarten

PALETTI mit Arbeitsscheiben

KLAMMERKARTEN Klasse 1

BERGEDORFER Kopiervorlagen

- SPECTRA (Wort-und Satzmaterial

- Fibel begleitendes Material

- Lese-Rechtschreib-Spiele (Lesekarten, Memory, Puzzle,Domino…)

Förderbereich Mathematik

Folgende diagnostische Materialien stehen zur Verfügung

- DBZ 1 (Diagnostikum Basisfähigkeiten im ZR 0-20)

- MT 2 (Mathematik-Test für Klasse 2)

- DER 3 (Diagnostischer Rechentest für dritte Klassen

- DEMAT 1+ - 3+ (Deutscher Mathematiktest für 1. – 3. Klassen)

Folgende Materialien stehen uns für den Förderunterricht Mathematik zur Verfügung:

- Computerprogramme (siehe Deutsch)

-  LÜK mit Arbeitsheften

- LOGICO mit Arbeitskarten

-  PALETTI mit Arbeitsscheiben

- SPECTRA (Rechenpyramiden,…)

-  Begleitmaterialien zum Lehrwerk „Mathematik“ (Kopiervorlagen, Spiele,…)

-  Mathe – Kartei – Bücher mit Selbstkontrolle (DELTO –Verlag)

Neben der Förderung von lernschwachen Kindern in Deutsch und Mathematik sind folgende Förderbereiche ebenfalls zu beachten: 

-          Sprachförderung

-          Förderung der Ich-, Sach- und Sozialkompetenz durch die Psychomotorik

-          Wahrnehmungsstörungen,

-          Aufmerksamkeit-,  Konzentrations - und Speicherdefizite

-          Verhalten

Die Organisation des Förderunterrichts ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen während unserer Dienstbesprechungen und ein Entwicklungsschwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit.

Denkbar sind vor- nachgeschaltete Fördereinheiten. Von den KollegInnen favorisiert werden Fördermaßnahmen in Doppelbesetzung (Tandem-Verfahren) während der Unterrichtszeit, wobei eine Kleingruppe bzw. der einzelne zu fördernde Schüler in einem Nebenraum unterrichtet werden sollte, um die notwendige Konzentration zu ermöglichen und die Schüler zu ermutigen.

In Zeiten abnehmender Schülerzahlen und zunehmender Einzügigkeit der Jahrgänge sind Förderbänder nicht mehr organisierbar.

Eine aktuelle Planung für das Fördern und zeitgleiche Fordern in der Klasse könnte zukünftig in einem z.B. zweistündigen selbstständigen, selbstgesteuerten Lernen aller SchülerInnen eines Standortes bei gleichzeitiger individueller Förderung einzelner Kinder bestehen.

Im Rahmen der ab dem Schuljahr 2013/2014 praktizierten Inklusion wurde das Förderkonzept aktualisiert. Mit Unterstützung der KollegInnen der Förderschule Wittmund werden im Unterricht Lernschwierigkeiten frühzeitig wahrgenommen. Zeitnah setzt die gezielte Förderung ein. Es werden zieldifferente Unterrichtssequenzen für SchülerInnen mit diagnostiziertem sonderpädagogischen Förderbedarf konzipiert. In Einzelfällen werden IntegrationshelferInnen zur individuellen Begleitung beschäftigt.



21.2  Forderung besonders begabter Kinder

In der Regel werden besonders begabte Schüler unserer Schule durch innere Differenzierung stärkenorientiert gefordert. Naturwissenschaftlich interessierte Kinder erarbeiten Expertenvorträge z.B. über Fotovoltaik, Biogasanlagen oder Windkraft. Musikalisch besonders Begabte gestalten einen Teil einer Schulfeier mit ihrem Instrument, besonders lesebegabte Schüler haben durch das „Antolin“-Onlineleseprojekt die Möglichkeit, die Anforderungen selbst zu erhöhen. Das Mathematiklehrwerk bietet ebenfalls online Differenzierungsangebote. Wichtig ist uns, dass sehr schnelle oder sehr intelligente Kinder mit ganz normalen Kindern beschult werden. Unabhängig von der Tatsache, dass es in erreichbarer Nähe keine Hochbegabtengruppen oder -klassen gibt, würden diese u.E. den Kindern wichtige Sozialisationschancen nehmen.

Das Prinzip ist also innere Differenzierung während des Unterrichts. Bei Schülern mit herausragenden sportlichen Fähigkeiten werden die Eltern auf entsprechende Sportvereine in der Umgebung orientiert. In Ausnahmefällen wird von uns der Schulpsychologe eingeladen um ein Kind einzuschätzen und einen Intelligenztest zu machen. Eltern hochbegabter Kinder haben sich nach dem Test und dem sich anschließenden Gespräch bisher immer für die weitere Beschulung an unserer Schule entschieden. Gemeinsam wird in diesen Fällen die Förderung inhaltlich abgestimmt. Für das Testen von Intelligenz sind Lesen, Schreiben und Rechnen Voraussetzung. Hochbegabung kann erst mit zehn bis zwölf Jahren verlässlich festgestellt werden. Auf der anderen Seite ist es aber wichtig, Hochbegabung frühzeitig zu erkennen. Wenn die intellektuellen Bedürfnisse dieser Kinder lange Zeit nicht wahrgenommen werden, können in der Schule und in der sozialen Umgebung Probleme entstehen. Die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind listet folgende mögliche Auffälligkeiten auf, die auch als Ausgangspunkt für das Erkennen einer Hochbegabung geeignet sind:                         

In der Schule fällt das Kind auf,

-           weil es sich ständig unterfordert fühlt,

-           weil es als Streber oder Besserwisser gilt und unbeliebt ist,

-           weil es sich als Clown der Klasse aufführt, damit die Mitschüler es  

 akzeptieren  und die Lehrer es wahrnehmen,

-           weil es sich von Lehrern und Mitschülern nicht verstanden und nicht

           akzeptiert fühlt,

-           weil es trotz bekannter Intelligenz „unerklärlich“ schwache Leistungen

           zeigt.

In seiner Umgebung fällt das Kind auf,

-           weil es an den üblichen „altersgemäßen“ Freizeitaktivitäten keinen

           Gefallen findet,

-           weil es perfektionistisch und sich selbst und anderen gegenüber sehr

           kritisch ist,

-           weil es anstelle körperlicher die geistig-verbale Auseinandersetzung

           bevorzugt,

-           weil es sehr sensibel für zwischenmenschliche Wechselwirkungen ist,

-           weil es intellektuell zwar seinem Alter um Jahre voraus ist, gefühlsmäßig

           aber meist seinem Alter entsprechen reagiert,

-           weil es sich von der Umwelt isoliert fühlt.

Unser Ziel ist jedoch, alle Schüler so viel fragen, lesen, lernen und experimentieren zu lassen, wie es ihren Bedürfnissen entspricht, damit es nach Möglichkeit nicht zu den oben geschilderten Auffälligkeiten kommt.

Herausragende Bedeutung haben hierbei die oben schon erwähnten „Expertenvorträge“. Im Anfangsunterricht steht hierbei noch die Entwicklung der Gesprächsfähigkeit im Vordergrund. In Erzählkreisen werden von zu Hause mitgebrachte Dinge den Mitschülern vorgestellt, auf dem Kamm musiziert oder auf einer Eichelschalenhälfte gepfiffen, Rätsel gestellt und bald auch schon kleine Texte vorgelesen. Im Laufe der Grundschulzeit werden aus den kleinen Vorträgen zunehmend selbstständig erarbeitete Referate mit selbstständiger Gesprächsführung. Fußballfans berichten über ihren Verein, andere Kinder bringen ihre Haustiere mit und erklären, was bei der Pflege und Ernährung zu beachten ist. Es wurden auch schon ein vom Großvater bei der Jagd gefundenes verwaistes Rehkitz oder Schafe mitgebracht, in die Kunst des Skifahrens oder des Golfspielens eingeführt und z.B. über Vulkane, Beton oder Mineralien referiert. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Ideen der Kinder fast grenzenlos sind. So lernen unterschiedlich begabte Kinder miteinander und voneinander.

22.  Außerschulische Lernorte

22.1 Unterricht

Lernorte

 

Themen

„Bildung für Technik und Natur“, Wilhelmshaven, unsere Schule ist Koop-Partner im Lernverbund des Modellvorhabens „Region des Lernens Wilhelmshaven, Friesland, Wittmund“

 

Schulwald Leerhafe

Küstenschutz

Energie, Regenerative Energien

Schifffahrt, Schiffsantriebe und Hafenbau

Techniklabor, frühzeitiges Vertrautwerden mit dem technisch-naturwissenschaftlichen Bereich

Wald

MachMitMuseum, Aurich

 

Kirche, Friedhof

Jahresthemen, zuletzt „Kommunikation“ und „Kunst“, Piraten (2012), Mittelalter (2013)

Kirchenräume, Trauer und Tod

Feuerwehren Leerhafe und Ardorf

Brandgefahr und Brandbekämpfung

Landwirtschaftliche Betriebe in Leerhafe und Ardorf

Moderne Landwirtschaft

Entsorgungszentrum Wiefels

Müllvermeidung, Müllentsorgung

Mühlenmuseum Wittmund

Vom Korn zum Brot

Schlossmuseum Jever

Regionalgeschichte

Schulmuseum Bohlenbergerfeld

Schule früher

Nationalparkhaus Carolinensiel

Wattenmeer

AOK

Gesunde Ernährung

EWE

Energie

Kreisnaturschutzhof

Heimische Tiere und Pflanzen

Moormuseum Moordorf

Moor

Moorkolonat Wiesmoor

Moor

Wattenmeerhaus Wilhelmshaven

Chemie in den Werken von W. Busch

Phänomania Carolinensiel                          Interaktive Stationen aus dem Be-

                                                                 reich der Physik

22.2 Fahrten 

Vorrangig besuchte Ziele für Tagesfahrten und Schullandheimaufenthalte

 

Haus des Jugendrotkreuzes, Einbeck

 

Ostfriesische Inseln

Jugendherbergen Braunlage, Meppen

Jugendherberge Thülsfelder Talsperre

 

Freizeit- und Tierpark Thüle

 

Freizeit- und Tierpark Jaderberg

 

OKM-Heim Uplengen

 

Tierpark Emmen, NL

 

Zwischenahner Meer

 

Haustierpark Werdum

 

Freizeit- und Spielscheune Bullermeck, Hooksiel

 

Freizeit- und Spielscheune Klabautermann, Esens

Wattenmeerhaus in Carolinensiel

Museumsdorf in Cloppenburg

 

Kunsthalle in Emden

 

Mitmachmuseum „Miraculum“ in Aurich

Phänomania Carolinensiel

Spielscheune Wangerland

Jugendherberge Wangerooge

Eisbahnen in der Umgebung

22.3 Kultur

Regelmäßig besuchte Bühnen

 

Lokschuppen Jever

 

Landesbühne Niedersachsen, Wittmund/Wilhelmshaven

 

Staatstheater Oldenburg

 

Westerstede, Dannemann-Forum im Schulzentrum

 

Polizeipuppenbühne

Freilichttheater Neuenburg/Westerstede

 

                                                        

23. Die Schulordnung der Grundschule Leerhafe /Ardorf

                  (Beschlossen am 29. September 2008)

 Unsere Wohlfühlordnung

Wir wollen, dass alle gerne zur Schule kommen.

In unserer Schule kannst du: 

·         viele Kinder kennen lernen,

·         mit vielen Kindern reden, spielen und arbeiten,

·         anderen Kindern zuschauen,

·         dich jeden Tag wohl fühlen,

·         mit vielen Kindern Freundschaft schließen

Dazu brauchst du: 

·         Kinder, die dich mögen,

·         Kinder, die freundlich sind,

·         Kinder, die hilfsbereit sind,

·         Regeln, die dich vor Gewalt schützen,

·         Regeln, die für eine saubere Schule sorgen,

·         Regeln, die für Ruhe beim Lernen sorgen.

Deshalb halten sich alle Schüler an folgende Regeln:

Allgemeines

Wir sind alle verschieden. Auch wenn jemand anders ist oder anders aussieht, gehört er zu uns. Spott und schlimme Wörter tun weh!

Es ist streng verboten, gefährliche Gegenstände wie Messer, Pistolen, Feuerwerkskörper, Streichhölzer oder Feuerzeuge mitzubringen.

Auch Handys oder MP3-Player bringen wir nicht mit.

Vor Schulbeginn

Ich komme in Leerhafe frühestens um 7.45 Uhr zur Schule, in Ardorf um 7.30 Uhr. Ab dieser Zeit ist eine Aufsicht anwesend. Wenn ich mit dem Fahrrad gekommen bin, stelle ich es abgeschlossen in den Fahrradständer. Ich fahre nicht auf dem Schulgelände. Mit Inline-Skates  erscheine ich nur nach Absprache mit einer Lehrkraft. Morgens stelle ich meinen Ranzen ab und halte mich auf dem Schulhof oder in der Pausenhalle auf. Spätestens um 8.05 Uhr (Ardorf 7.55 Uhr) muss ich in der Klasse sein. Meine Jacke, Mütze usw. hänge ich vorher an die Garderobe meiner Klasse oder in der Pausenhalle.

Im Schulgebäude

Hier gehe ich langsam und leise. In der Pausenhalle verhalte ich mich ruhig und nehme Rücksicht auf andere. (Ardorf: In den Ruhezonen dürfen wir frühstücken, lesen oder Gesellschaftsspiele spielen.) Während der Unterrichtsstunden gehen Schülergruppen in Begleitung einer Lehrkraft durch das Gebäude. Im Winter schließen wir die Außentüren hinter uns und die Fenster nach dem Lüften, um teure Energie zu sparen.

In der Pause

In der Pause verlasse ich die Klasse und gehe auf den Schulhof oder in die Pausenhalle. Auf dem Schulhof dürfen wir rennen und auch laut spielen. Wir benutzen nur ungenähte Fußbälle und weiche Frisbeescheiben. Im Gebäude bewegen wir uns langsam und leise und beachten die Ruhezonen. Schulranzen, Sportbeutel oder Materialien für den Kunstunterricht bleiben jetzt in den Klassenräumen. Schüler, die zum Sport gehen wollen, warten bis zur Ankunft des Lehrers in der Pausenhalle. Auch bei sehr schlechtem Wetter bleibe ich in der Pausenhalle. Ausnahmen davon lasse ich mir von meiner Lehrerin / meinem Lehrer erlauben. Im Winter ziehe ich mich immer warm an, bevor ich nach draußen gehe. Das Schulgelände darf ich nicht verlassen. Am Ende der Pause gehe ich rechtzeitig in den Unterricht zurück. Ich vergesse am Eingang nicht, mir die Schuhe abzuputzen.

Nach Schulschluss

Nach dem Ende des Unterrichts oder der Betreuungszeit räume ich meinen Tisch auf. Habe ich Klassendienst, so helfe ich, die Klasse zu säubern und aufzuräumen. Damit sich niemand Sorgen macht, gehe ich nach der Schule so zügig wie möglich nach Hause. Schüler, die mit dem Bus fahren, stellen sich mittags in die Wartereihe.

Meine Schulsachen

Ich transportiere meine Schulsachen in einer stabilen Schultasche und sorge dafür, dass sie in der Tasche sauber bleiben. Ich denke zu Hause daran, dass ich alle notwendigen Dinge auch in die Schule mitnehme und nicht vergesse.

Mein Eigentumsfach

Ich räume mein Eigentumsfach regelmäßig auf. Hier hinein lege ich die Schulsachen, die ich nicht jeden Tag mit nach Hause nehmen muss. Die Eigentumsfächer der anderen Kinder lasse ich in Ruhe.

Meine Sportkleidung

Meine Sportkleidung besteht aus Sportschuhen, die für die Benutzung in der Turnhalle eine helle Sohle haben müssen, einer Turnhose und einem kurzärmeligen Hemd. Lange Haare binde ich zusammen, Ohrringe entferne ich oder klebe sie ab. In meiner normalen Kleidung darf ich nicht am Sportunterricht teilnehmen. Ich kann die Sportkleidung im Sportbeutel am Garderobenhaken in der Schule lassen. Regelmäßig nehme ich sie aber zum Waschen mit nach Hause.

23.1 Verpflichtungserklärung zum Sozialverhalten

Mein Verhalten in der Schule

Ich behandle in der Schule die anderen Kinder so, wie ich selber behandelt werden möchte. Ich darf keine Mitschüler ärgern, beschimpfen, beleidigen oder schlagen. Auch Schaukämpfe werde ich nicht austragen. Wenn Schüler sich streiten, suchen wir gemeinsam eine Lösung oder akzeptieren die Schlichtung des Schulsanitätsdienstes (in Ardorf: der Streitschlichter). Bei einer Prügelei hole ich Hilfe.  Ich behandle die Einrichtung der Schule vorsichtig und beschädige nichts. Ich ersetze Schäden, die ich dennoch verursacht habe. Ich vermeide es, die Schule schmutzig zu machen. Habe ich doch etwas verschmutzt, mache ich es wieder sauber. Abfall werfe ich in den richtigen Abfallbehälter. Im Schulgebäude bin ich leise und gehe langsam, ganz besonders während der Unterrichtszeit.

 

Was ich tun werde:

Was ich nicht tun werde:

Ich kläre Streitigkeiten mit Worten.

Ich tue keinem anderen Kind weh.

Ich gehe mit anderen Kindern so freundlich um, wie ich es mir selbst von ihnen wünsche.

Ich beschimpfe und beleidige keine Kinder.

Ich helfe einem anderen Kind, wenn es das möchte.

Ich mache mich nicht lustig darüber, wenn jemand etwas nicht kann.

Ich ersetze den Schaden, wenn durch mich etwas verloren ging oder beschädigt wurde, was einem anderen Kind oder der Schule gehört.

Ich beschädige und verstecke nicht absichtlich das, was anderen gehört. Ich nehme niemandem etwas weg.

Ich verhalte mich fair und füge mich einer Entscheidung der Mehrheit.

Ich bin bei Spiel und Sport nicht unfair, auch dann nicht, wenn ich verliere.

Ich höre zu, dann sage und begründe ich meine Meinung.

Ich unterbreche andere nicht beim Reden, auch nicht, wenn sie anderer Meinung sind als ich.

Ich nehme Rücksicht.

Ich störe andere Kinder nicht beim Lernen und Spielen.

 

Diese Regeln und unsere Wohlfühlordnung werde ich mit meinen Eltern besprechen und einhalten.

  

------------------------                                     ------------------------

 Erziehungsberechtigte                                              Schüler

23.2  Mögliche Folgen bei Nichtbeachtung der Schulordnung

Wenn wir uns nicht an die Regeln gehalten haben: 

-           sollten wir uns entschuldigen,

        oder

-           müssen wir unsere Gedanken dazu aufschreiben,

        oder

-            müssen wir dem Betreffenden eine Freude machen,

        oder

-            müssen wir den Schaden ersetzen oder wiedergutmachen,

        oder

-           können wir von schönen Veranstaltungen ausgeschlossen werden,

        oder

-           müssen wir die betreffende Schulregel aufschreiben, damit wir sie uns besser merken können.

(Eine Arbeitsgruppe wird die Schulregeln und mögliche Sanktionen zeitnah überarbeiten)

24. Schulentwicklung – Schulqualität

Elternbefragung

Im Schuljahr 2014/15 entwickelte das Kollegium eine Elternbefragung mit dem Ziel der Selbstevaluation. Die quantitative Auswertung der Befragung durch eine Arbeitsgruppe, bestehend aus zwei Eltern und zwei Kollegen, ergab, dass der Rücklauf überdurchschnittlich hoch war, was auf eine allgemein hohe Schulorientierung der Elternschaft schließen lässt. Insgesamt schätzten die Eltern die Schule überwiegend sehr positiv ein. Die qualitative Auswertung zeigte folgende Ergebnisse:

Allgemeine Fragen zur Schule und zur Organisation des Schulalltags

96% der Ardorfer und 90% der Leerhafer Eltern sind der Meinung, dass das allgemeine Miteinander in der Schule freundlich und respektvoll oder zumindest meist freundlich und respektvoll ist.

Ebenfalls 96% der Ardorfer 94% der Leerhafer Eltern sind der Meinung, dass die Klassenräume ansprechend bzw. meist ansprechend gestaltet sind.

95% der Ardorfer und 97% der Leerhafer Eltern denken, dass die Schulgelände gute bzw. überwiegend gute Möglichkeiten bieten, die Pausen sinnvoll zu gestalten.

94% der Ardorfer und 93% der Leerhafer finden das Angebot der Schulbüchereien ausreichend und ansprechend bzw. überwiegend ausreichend und ansprechend.

In Ardorf beurteilen 86%, in Leerhafe 79% der Eltern die Betreuung in den ersten und zweiten Klassen durch die pädagogischen Mitarbeiter als gut bzw. überwiegend gut.

80% der Ardorfer und 94% der Leerhafer sind der Meinung, dass die Schulleitung die Schule gut bzw. überwiegend gut leitet.

In Ardorf beurteilen 89%, in Leerhafe 92% der Eltern die Vertretung bei Krankheit/Fortbildung als gut bzw. meist gut organisiert.

Fragen zum Unterricht

91% der Ardorfer und 95% der Leerhafer Schüler nehmen laut Aussage der Eltern gerne oder meist gerne am Unterricht teil.

94% der Ardorfer und 85% der Leerhafer Eltern sind der Meinung, dass die Lehrkräfte Verständnis bzw. überwiegend Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder haben.

An beiden Standorten sind 86% der Eltern der Meinung, dass die Lehrkräfte über die Vermittlung von Unterrichtsinhalten hinaus an der persönlichen Entwicklung der Schüler interessiert bzw. meist interessiert sind.

Den Umfang der Hausaufgaben halten in Ardorf 95% und in Leerhafe 94% der Eltern für angemessen bzw. meist angemessen.

Die Organisation und die Effektivität des Förderunterrichts bezeichnen in Ardorf 27% und in Leerhafe 46% als positiv. Hier antwortete an beiden Standorten ca. die Hälfte aller Eltern, dass sie sich nicht dazu äußern könne, was sicher damit zusammenhängt, dass ihre Kinder bisher nicht gefördert werden mussten.

In Ardorf sind 66% und in Leerhafe 61% der Eltern mit der Vorbereitung auf den Übergang in die weiterführenden Schulen zufrieden oder überwiegend zufrieden. Hier hatten 20 bzw. 27% keine Meinung, was wohl darauf zurückzuführen ist, dass sie diese Phase als Eltern noch nicht begleitet haben.

60% der Ardorfer und 55% der Leerhafer Eltern meinen, dass den Lehrkräften die Inklusion gelingt bzw. weitgehend gelingt. 

Informationsaustausch zwischen Schule und Eltern

100% der Ardorfer und 92% der Leerhafer äußerten, dass sie Sprechzeiten mit den Lehrkräften vereinbaren bzw. fast uneingeschränkt vereinbaren können.

In Ardorf und in Leerhafe fühlen sich 96% der Eltern ausreichend bzw. meist ausreichend über die schulische Entwicklung informiert.

87% der Ardorfer und 83% der Leerhafer Eltern fühlen sich von den Lehrern unterstützt, beraten und ernstgenommen bzw. überwiegend unterstützt.

Über den Schuleintritt wurden nach ihrer Aussage in Ardorf und in Leerhafe 93% der Eltern im Vorfeld ausreichend bzw. überwiegend gut informiert.

Über Veranstaltungen rechtzeitig oder meist rechtzeitig informiert fühlen sich in Ardorf 84% und in Leerhafe 89% der Eltern.

Fragen zum Kind

91% der Ardorfer und 93% der Leerhafer Eltern äußerten, dass ihre Kinder sich in der Schule wohl fühlen und in ihren Bedürfnissen ernst genommen bzw. überwiegend ernst genommen werden.

In Ardorf fühlen sich demnach 93% und in Leerhafe 95% der Schüler wohl bzw. meist wohl.

Eine gute bzw. überwiegend gute Beziehung zur Klassenleitung bestätigen in Ardorf 85% und in Leerhafe 94%  der Elternschaft.

81% der Ardorfer und 73% der Leerhafer Eltern sind der Meinung, dass die Schüler in der Klasse ihrer Kinder freundlich und rücksichtsvoll bzw. überwiegend freundlich und rücksichtsvoll miteinander umgehen.

In Ardorf denken 83%, in Leerhafe 92% der Eltern, dass ihre Kinder durch die Lehrkräfte zum Lernen motiviert bzw. meist motiviert werden.

88% der Ardorfer und 90% der Leerhafer Eltern denken, dass ihr Kind entsprechend seinen Fähigkeiten unterstützt bzw. meist unterstützt wird.

Die Antworten bezüglich der Gründe Kinder für den offenen Ganztag anzumelden flossen in unsere Planung ein und wurden auf Klassen- und Schulelternratssitzungen diskutiert werden. 

25.   Anlagen

25.1  Elternbrief zum Übergang

Liebe Eltern und Erziehungsberechtigte!

Ihr Kind ist gerade im Kindergarten und wird später eine Schule besuchen. Wir nehmen alle Kinder sehr gerne in unsere Einrichtung auf und freuen uns schon auf die Arbeit mit jedem neuen Kind. Als Hilfe und Unterstützung bei der Erziehung Ihres Kindes möchten wir Ihnen mit diesem Brief ein paar wichtige Hinweise und Informationen geben, deren Umsetzung als wichtige Voraussetzung für den Schulbesuch dienen kann. Bitte bedenken Sie, dass die erste Verantwortung für die Erziehung der Kinder bei den Eltern liegt, die zweite beim Kindergarten und die dritte bei der Schule!

Noch vor zehn Jahren konnten wir davon ausgehen, dass viele Kinder eine Menge an Fähigkeiten mitbrachten wie: sich allein an- und ausziehen, die Grundfarben kennen und benennen, mit Schere und Kleber arbeiten können, zuhören, wenn jemand etwas vorliest und viele Dinge mehr.

Heute kommen immer mehr Kinder in unsere Einrichtungen, die viele Erfahrungen, die für den Schulbesuch wichtig sind, bisher noch nicht gemacht haben. Diesen Trend können wir gemeinsam mit Ihnen ändern. Damit unsere Anregungen und Hilfen nicht so starr und fordernd erscheinen, haben wir sie aus der Sicht eines Kindes in der Ich-Form geschrieben.

Wir hoffen sehr auf Ihre Mithilfe und damit auf eine gute Zusammenarbeit zum Wohle aller Kinder.

25.2  Elternbrief zum Übergang - Anregungen

Anregungen für Kindergarten und Grundschule: 

 

 

-

 

Morgens und abends ziehe ich mich allein an und aus;

manchmal brauche ich noch Hilfe; meine Zähne kann ich schon allein putzen.

-

Ich kann meine Hände sauber halten, allein duschen oder mich in der Badewanne waschen.

-

Bei meinen Schuhen kann ich schon einen Knoten machen. Die Schleife übe ich später auch noch.

-

Gern helfe ich meinen Eltern beim Tisch decken und bei den Essensvorbereitungen; dabei zähle ich die Messer, Löffel, Gabeln, Tassen und Teller.

-

Ich finde es toll, wenn meine Eltern Zeit für mich haben und mir etwas vorlesen, mit mir spielen, singen, basteln und zusammen mit mir fernsehen.

-

Am Wochenende gehen wir spazieren, z.B. in einen großen Wald. Dabei erzählen mir meine Eltern viel über die Natur.

-

Für meine Gesundheit brauche ich eine ausgewogene und gesunde

Ernährung, und ich muss immer sehr viel trinken.

-

Nicht nur bei schönem Wetter möchte ich mich viel draußen an der frischen Luft bewegen und spielen.

-

Mit regelmäßig zehn Stunden Schlaf komme ich prima aus.

-

Ich finde es toll, wenn mir meine Eltern interessiert zuhören und mir auch einmal von sich aus über ihre Arbeit und von anderen Dingen erzählen, die ich noch nicht kenne.

-

Ich kann schon die Farben rot, gelb, blau, grün, braun, schwarz und weiß benennen.

-

Meine Werke sollen meine Eltern wohlwollend betrachten und loben.

-

Ich kann einige Tierarten nennen und kenne auch ein paar Blumen und Bäume.

-

Auf dem Spielplatz finde ich klettern, hangeln, balancieren, schaukeln und plantschen mit anderen Kindern toll.

-

Meine Eltern sollten mir nicht Arbeit abnehmen, die ich schon ganz allein erledigen kann wie z.B. anziehen, den Ranzen tragen, kleine Besorgungen machen.

-

Meine eigene Kleidung und meine Materialien kann ich jederzeit wieder erkennen.

-

Für mich ist es sehr schön, wenn meine Eltern Interesse an Kindergarten und Schule haben und den Kontakt zu Erziehern und Lehrern pflegen.

-

Meine Eltern gehen mit mir regelmäßig zum Kinderarzt, achten auf meine Gesundheit und schauen, ob ich richtig sprechen, gut hören und sehen kann.

-

Ich kenne meine Eltern, Geschwister und Großeltern.

-

Ich weiß, wo ich wohne und welche Telefonnummer wir haben.

-

Ich kann Stunden, Wochen und Jahreszeiten unterscheiden.

-

Bei meiner Arbeit in der Schule kann ich mich lange genug konzentrieren und bei einer Aufgabe bleiben.

-

Wenn mir meine Lehrerin etwas Neues erklären möchte, muss ich bis zu 20 Minuten still sitzen und zuhören können.

-

Ich kann selbstständig um etwas bitten und mich dabei in ganzen Sätzen äußern.

-

Ich möchte sehr gerne zusammen mit anderen Kindern spielen und auch gut konzentriert mit ihnen arbeiten.

-

Ich erwarte, dass die Erwachsenen höflich und nett mit mir umgehen, damit ich das auch lernen kann.





25.3 Grundschule Leerhafe/Ardorf     

Fragen zur Schulqualität 2015 und Antworten der Schulelternschaft in Prozenten

Allgemeine Fragen zur Schule und Organisation des Schulalltags

trifft zu

trifft meist zu

trifft weniger zu

trifft

nicht zu

weiß nicht

Das allgemeine Miteinander in der Schule ist freundlich und respektvoll.

Ardorf 40%

 

Leerh. 44%

56%

 

46%

2%

 

10%

-

 

-

2%

 

-

Das Schulhaus und die Klassenräume sind ansprechend gestaltet.

Ardorf 57%

 

Leerh. 64%

39%

 

30%

5%

 

6%

-

 

-

-

 

-

Das Schulgelände bietet für die Kinder gute Möglichkeiten, die Pausen sinnvoll zu gestalten.

Ardorf 75%

 

Leerh.70%

20%

 

27%

5%

 

1%

-

 

-

-

 

2%

Das Angebot der Schulbücherei ist für die Kinder ausreichend und ansprechend.

Ardorf 80%

 

Leerh. 83%

14%

 

10%

5%

 

1%

-

 

-

1%

 

6%

Die Betreuung durch die päd. Mitarbeiter in Klasse 1/2 ist gut.

Ardorf 66%

 

Leerh.55%

20%

 

24%

5%

 

2%

-

 

1%

9%

 

17%

Die Veranstaltungen in unserem Schulleben (Fahrten, Feste, Projekte…) entsprechen meinen Erwartungen.

Ardorf 69%

 

Leerh. 53%

29%

 

39%

2%

 

4%

-

 

1%

-

 

4%

Die Schule ist durch die Schulleitung gut geführt.

Ardorf 47%

 

Leerh. 61%

33%

 

34%

9%

 

2%

2%

 

-

9%

 

2%

Die Vertretung bei Krankheit / Fortbildung etc. ist gut organisiert.

Ardorf 67%

 

Leerh. 77%

22%

 

15%

11%

 

1%

-

 

-

-

 

7%

 

Fragen zum Unterricht

trifft zu

trifft meist zu

trifft weniger zu

trifft

nicht zu

weiß nicht

Mein Kind nimmt gern am Unterricht teil.

Ardorf 58%

 

Leerh. 71%

33%

 

24%

7%

 

5%

2%

 

-

-

 

-

Die Lehrkräfte haben Verständnis für die Bedürfnisse der Kinder.

Ardorf 58%

 

Leerh. 55%

36%

 

30%

7%

 

9%

-

 

3%

-

 

3%

Die Lehrer sind nicht nur an der Vermittlung von Unterrichtsinhalten, sondern an der persönlichen Entwicklung der Kinder interessiert.

Ardorf 61%

 

Leerh. 54%

25%

 

32%

7%

 

8%

2%

 

4%

5%

 

3%

Der Umfang der Hausaufgaben ist angemessen.

Ardorf 61%

 

Leerh. 48%

34%

 

46%

5%

 

2%

-

 

2%

-

 

1%

Der Förderunterricht an unserer Schule wird gut organisiert und mein Kind kann dadurch im Unterricht besser mitarbeiten.

Ardorf 18%

 

Leerh. 27%

9%

 

19%

9%

 

10%

14%

 

4%

50%

 

41%

Mein Kind wird angemessen auf den Übergang in die weiterführenden Schulen vorbereitet.

Ardorf 34%

 

Leerh. 42%

32%

 

19%

7%

 

9%

7%

 

4%

20%

 

27%

Es gelingt den Lehrkräften, Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf bzw. körperlichen Beeinträchtigungen in die Klassengemeinschaft einzubinden.

Ardorf 31%

 

Leerh. 39%

29%

 

16%

4%

 

5%

4%

 

1%

31%

 

38%

 

Informationsaustausch zwischen Schule und Eltern

trifft zu

trifft meist zu

trifft weniger zu

trifft

nicht zu

weiß nicht

Ich kann Sprechzeiten mit der Lehrkraft vereinbaren.

Ardorf 93%

 

Leerh. 81%

7%

 

11%

-

 

-

-

 

4%

-

 

4%

Ich werde in den Gesprächen mit den Lehrkräften über die schulische Entwicklung ausreichend informiert.

Ardorf 76%

 

Leerh. 86%

20%

 

10%

2%

 

4%

2%

 

-

-

 

-

Ich fühle mich von den Lehrern unterstützt, beraten und ernst genommen.

Ardorf58%

 

Leerh. 60%

29%

 

23%

11%

 

11%

2%

 

6%

-

 

-

Ich wurde im Vorfeld über den Schuleintritt ausreichend informiert.

Ardorf 60%

 

Leerh. 68%

33%

 

25%

2%

 

4%

-

 

3%

4%

 

1%

Ich werde über Veranstaltungen rechtzeitig und umfassend informiert.

Ardorf 44%

 

Leerh. 58%

40%

 

31%

11%

 

6%

4%

 

5%

-

 

-

 

Fragen zum Kind

trifft zu

trifft meist zu

trifft weniger zu

trifft

nicht zu

weiß nicht

Mein Kind fühlt sich in der Schule wohl und in seinen Bedürfnissen ernst genommen.

Ardorf 54%

 

Leerh. 54%

37%

 

39%

7%

 

3%

2%

 

4%

-

 

-

Mein Kind fühlt sich in der Klasse wohl.

Ardorf 59%

 

Leerh. 67%

34%

 

28%

5%

 

3%

2%

 

3%

-

 

-

Mein Kind hat eine gute Beziehung zur Klassenleitung.

Ardorf 63%

 

Leerh. 81%

22%

 

13%

12%

 

4%

2%

 

1%

-

 

1%

Die Schüler in der Klasse meines Kindes gehen freundlich und rücksichtsvoll miteinander um.

Ardorf 22%

 

Leerh. 25%

59%

 

48%

15%

 

14%

5%

 

11%

-

 

1%

Mein Kind wird durch die Klassenleitung zum Lernen motiviert.

Ardorf 63%

 

Leerh. 65%

20%

 

27%

17%

 

1%

-

 

8%

-

 

-

Mein Kind wird entsprechend seiner Fähigkeiten unterstützt.

Ardorf 71%

 

Leerh. 71%

17%

 

19%

10%

 

6%

2%

 

4%

-

 

-

 

 

Ein Ausblick ins nächste Schuljahr:

Wie wichtig sind für Sie die folgenden Gründe, Ihr Kind im offenen Ganztag anzumelden?

 

 

 

trifft zu

 

 

 

trifft meist zu

 

 

 

trifft weniger zu

 

 

 

trifft

nicht zu

 

 

 

weiß nicht

Dass mein Kind verlässlich betreut wird.

Ardorf 90%

 

Leerh. 77%

-

 

6%

5%

 

10%

5%

 

4%

-

 

3%

Dass mein Kind selbstständiger wird.

Ardorf 49%

 

Leerh. 55%

27%

 

17%

20%

 

17%

5%

 

8%

-

 

3%

Dass mein Kind stärker gefördert wird.

Ardorf 55%

 

Leerh. 56%

21%

 

17%

12%

 

11%

10%

 

10%

2%

 

6%

Dass mein Kind bei den Hausaufgaben betreut und unterstützt wird.

Ardorf 63%

 

Leerh. 69%

12%

 

12%

10%

 

9%

10%

 

6%

5%

 

4%

Dass es im Ganztag interessante Angebote gibt.

Ardorf 78%

 

Leerh. 79%

13%

 

13%

3%

 

3%

3%

 

1%

5%

 

4%

Dass mein Kind bessere Leistungen im Unterricht erbringt.

Ardorf 40%

 

Leerh. 41%

20%

 

13%

20%

 

23%

13%

 

16%

8%

 

7%

Dass mein Kind mehr mit anderen Kindern zusammen ist.

Ardorf30%

 

Leerh. 49%

25%

 

20%

28%

 

20%

15%

 

8%

3%

 

3%

Dass das Kind es sich gewünscht hat.

Ardorf 31%

 

Leerh. 43%

21%

 

13%

13%

 

9%

31%

 

29%

5%

 

6%

Dass mein Kind in Gemeinschaft mittags etwas Warmes essen kann.

Ardorf 40%

 

Leerh. 41%

3%

 

9%

10%

 

20%

45%

 

26%

3%

 

4%

 

25.4 

Piet-Mondrian Grundschule Burhafe     Grundschule Leerhafe/Ardorf

 

Finkenburgschule Wittmund/Willen

 

Offene Ganztagsgrundschulen in Wittmund

zum Schuljahr 2015/2016 

Konzept zur Vorlage bei der Stadt Wittmund

1.      Allgemeines pädagogisches Konzept

1.1 Gemeinsames pädagogisches Konzept der Wittmunder Grundschulen

1.1.1 Begleitete Lernzeit

1.1.2 Nachmittagsangebote

2.      Allgemeines organisatorisches Konzept

2.1    Organisatorisches Konzept der Finkenburgschule Wittmund-Willen

                          2.1.1   Zeit- und Tagesplanung

                          2.1.2   Mittagessen

                          2.1.3   Mittagsfreizeit

                          2.1.4   Raumbedarf    

                          2.1.5   Personalbedarf / Personalbudget

                          2.1.6   Organisation der Schülerbeförderung

2.2    Organisatorisches Konzept der Grundschule Leerhafe/Ardorf

                          2.2.1   Zeit- und Tagesplanung

                           2.2.2   Mittagessen

                          2.2.3   Mittagsfreizeit

                          2.2.4   Raumbedarf

                          2.2.5   Personalbedarf / Personalbudget

                          2.2.6   Organisation der Schülerbeförderung

 2.3    Organisatorisches Konzept der Piet-Mondrian Grundschule, Burhafe

                          2.3.1   Zeit- und Tagesplanung

                           2.3.2   Mittagessen

                          2.3.3   Mittagsfreizeit

                          2.3.4   Raumbedarf

                          2.3.5   Personalbedarf / Personalbudget

                          2.3.6   Organisation der Schülerbeförderung

1. Allgemeines pädagogisches Konzept

Welche Möglichkeiten und Herausforderungen verbinden sich mit dem Ganztags-betrieb an unseren Schulen? Mit dem vorliegenden Konzept erläutern wir die zu erwartenden Vorteile von Ganztagsgrundschulen in der Stadt Wittmund und stellen organisatorische, pädagogische und räumliche Rahmenbedingungen sowie die Zeitpläne vor.

Die Zahl neu eingerichteter Ganztagsschulen steigt auch in Niedersachsen in allen Schulformen kontinuierlich an. Dabei wird der größere Gestaltungsraum einer Ganztagsschule von allen Beteiligten als Vorteil angesehen. Zusätzlich belegen inter-nationale Bildungsstudien nachhaltige Erfolge dieser Schulform in allen Lernbereichen.

Vor Ort besteht bereits ein entsprechendes Angebot an der KGS Wittmund, die fast alle Schüler unserer Grundschulen als weiterführende Schule aufnimmt.

Zunehmend ändern sich die Lebensbedingungen vieler Kinder in unserer Gesellschaft. Alleinerziehende, aber auch Elternpaare stehen täglich vor dem Problem, Berufstätig-keit und Familienpflichten nicht mehr miteinander vereinbaren zu können. So ist der Tagesablauf vieler Kinder entweder durch einen fest verplanten Wechsel von Schule zu Tagesmutter, Verein, Nachhilfe und außerschulischem Unterricht in Musikschulen etc. geprägt oder aber die Kinder sind am Nachmittag völlig auf sich allein gestellt. Über-mäßiger Fernsehkonsum, Gewalt verherrlichende PC-Spiele, unregelmäßige oder falsche Ernährung, fehlende Bewegung und der Mangel an sozialen Kontakten sind nur einige negative Begleiterscheinungen. Die damit in Zusammenhang stehenden Erziehungs- und Sozialisationsdefizite erfordern einen immer stärker werdenden Er-ziehungseinfluss von Schule. Der Erwerb sozialer Kompetenzen ist eine Zielsetzung unseres Ganztagskonzeptes. Die sich wandelnde Gesellschaft stellt neue Herausforderungen an Schule. Neben der Vermittlung von Bildungswissen und Kulturtechniken ist das Einüben besonderer Formen des Lernens erforderlich: die Bereitschaft, Verantwortung für den eigenen Lernprozess zu übernehmen, Selbst-ständigkeit zu erlangen, das eigene Lernen zu reflektieren und selbst zu organisieren, Teamfähigkeit zu praktizieren und Methodenwissen zu erlangen. Schüler und Schülerinnen zu Lernpersönlichkeiten zu entwickeln ist ein weiteres Ziel unseres Ganztagskonzeptes (vgl. 3.6 Erlass *1). Die Selbstachtung, die Achtung anderer sowie die bewusste Wahrnehmung unserer natürlichen Umwelt sind ebenfalls Ziele, die wir in unser Ganztagskonzept aufgenommen haben. 

Das Konzept soll jährlich evaluiert werden (vgl. 3.2 Erlass *1)

1.1 Gemeinsames pädagogisches Konzept der Wittmunder Grundschulen

Die zusätzliche Zeit miteinander, die uns der Ganztagsbetrieb schafft, ermöglicht es uns, die Qualität der Schul-Arbeit zu erhöhen und gibt uns die Chance, schulische Vermittlungsprozesse auszuweiten. Die gewonnene Lernzeit wollen wir nutzen, um unsere Schüler und Schülerinnen zu fördern und zu fordern, um sie in der begleiteten Lernzeit bei der Anfertigung der Hausaufgaben und bei der Findung eigener Lernwege zu unterstützen und um ihnen sinnvolle Freizeitgestaltungsmöglichkeiten anzubieten. Wichtig erscheint uns der Zuwachs an Zeit und Zuwendung besonders für die Kinder, die durch Defizite im Lernen und im Verhalten auffällig sind. Oft fehlt diesen Kindern der familiäre Halt. Sie scheitern an einfachen Fragen der Lebensbewältigung und zusätzlich an den Lernerwartungen der Schule. Mit dem Ganztagsangebot begegnen wir den Fehlentwicklungen in wichtigen Bereichen, indem wir den Schülern und Schülerinnen einen verlässlichen Tagesablauf mit den oben genannten Möglichkeiten bieten.

1.1.1 Begleitete Lernzeit

In der begleiteten Lernzeit sollen nicht nur die anfallenden Hausaufgaben erledigt werden. Sie dient auch der Sicherung, Anwendung, Weiterführung und Vertiefung des Gelernten sowie der Vor- und Nachbereitung des Unterrichts. Durch die pädagogische Begleitung ergibt sich die Chance, die teilnehmenden Schüler und Schülerinnen zu selbst gesteuertem Lernen anzuhalten.

1.1.2 Nachmittagsangebote

Die freiwilligen Angebote werden klassen-, jahrgangs- und auch schul- und schul-formübergreifend eingerichtet.

Die Schulvorstände der Grundschulen werden die Schwerpunkte der Angebote benennen und mögliche Kooperationspartner auflisten.

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen wie dem Amt für Kinder, Jugend und Familie, der Schule an der Lessingstraße (Förderschule Schwerpunkt Lernen und geistige Entwicklung), dem Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte in Oldenburg und den Sprachheilkindergärten erfolgt entsprechend den Schulkonzepten (vgl. 3.3, 3.7 und 3.8 Erlass *1).

Auf die Entrichtung eines Kostenbeitrages für kostenintensive Angebote ist evtl. nicht zu verzichten.

2. Allgemeines organisatorisches Konzept

Grundsätzlich sehen wir die besten Möglichkeiten der schulischen Arbeit im Modell dergebundenenGanztagsschule mit einer ausgewogenen Verteilung von Unterricht und pädagogischen Angeboten über den ganzen Schultag verteilt, für alle Schüler/innen verbindlich und in überwiegender Verantwortung von Lehrkräften. Dieses sehen wir jedoch als mittelfristiges Ziel an.

Um jedoch den Schülern und Schülerinnen bessere Lernbedingungen zu ermöglichen und den Eltern die Möglichkeit zu geben, einer geregelten Arbeit nachzugehen, haben wir uns entschlossen, das Modell der Offenen Ganztagsschule zu beantragen. Diese Form sieht vor, dass Eltern frei über die Teilnahme ihrer Kinder an den Nachmittags-angeboten entscheiden können. Der Unterricht am Vormittag wird ergänzt durch pädagogische Angebote am Nachmittag.

Die Grundschulen der Stadt Wittmund bieten zunächst an drei Tagen in der Woche - dienstags, mittwochs und donnerstags - einen Nachmittagsbetrieb an. Die Zeit zwischen Unterricht am Vormittag und pädagogischen Angeboten am Nachmittag sollen die Kinder zur Stärkung und Entspannung nutzen.

Nach dem Vormittagsunterricht können die Kinder an einem gemeinsamen Mittagessen teilnehmen. Anschließend entspannen sich die Schüler/innen in einer Mittagspause, die sie mit Spielen im Außenbereich oder mit Ruheangeboten im Schulgebäude verbringen. Es folgt der Block der Nachmittagsveranstaltungen. Da bei der Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule die zur Verfügung gestellten Lehrerstunden nicht das gesamte Nachmittagsangebot abdecken können, ist die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern, wie Vereinen und Verbänden, ein wichtiger Baustein für ein vielfältiges Angebot. Darüber hinaus werden auch Pädagogische Mitarbeiter stark in das Nach-mittagsangebot eingebunden.

2.1 Organisatorisches Konzept der Finkenburgschule Wittmund/Willen

Die  Finkenburgschule Wittmund/Willen hat ihr organisatorisches Konzept unter Beteiligung folgender Gremien zustimmend besprochen: Steuergruppe, Schulvorstand, Gesamtkonferenz und Dienstversammlungen des Kollegiums.



2.1.1 Zeit- und Tagesplanung (vgl. 3.4 und 3.5 Erlass *1)

Die verbindliche 26. Stunde der Stundentafel für die 3. und 4. Klassen wird montags in der 6. Stunde erteilt. Freitags wird für alle Schüler/innen Unterrichtsschluss spätestens um 12.25 Uhr sein. Die Zeitplanung für die Wochentage mit Ganztagsangebot ist der folgenden Übersicht zu entnehmen.

Zeitplanung für die Finkenburgschule Wittmund/Willen an den Tagen mit Ganztagsangebot


2.1.2 Organisation des Mittagessens

Das Mittagessen kann in der Mensa eingenommen werden. Unsere Schülerinnen und Schüler werden getrennt nach Klassen (1. + 2., 3. + 4.) am Essen teilnehmen. Geplant ist dafür ein Zeitraum von 20 Minuten. Die Essensausgabe ist von 12.30 bis 14.00 Uhr vorgesehen. Die Essenszubereitung wird von Küchenpersonal übernommen. Die Kosten für die Schüler und Schülerinnen der Grundschule werden sich im Rahmen von unter 3,00 € bewegen. Inwieweit unseren Schülern und Schülerinnen die Essensein-nahme im häuslichen Bereich zu ermöglichen sein soll, bzw. das Mitbringen eines Lunchpaketes erlaubt werden soll, muss noch konkret erörtert werden.


2.1.3 Mittagsfreizeitangebot

Für alle Schüler und Schülerinnen, die das Ganztagsangebot wahrnehmen, ist im Anschluss an das Mittagessen eine betreute Freizeitphase von 25  Minuten geplant. Sie dient der Entspannung und Bewegung. Die Kinder können folgende Möglichkeiten wahrnehmen:

Entspannung:                      Musikraum: Entspannen bei Musik

Klassenraum: Kommunikationsraum, Brettspiele

Bewegung:                           Gemeinschaftsraum: Kickerspiele

Schulhof: Kleinspielgeräte-Ausleihe

2.1.4 Raumbedarf

Die Räumlichkeiten der Finkenburgschule Wittmund-Willen bieten für die Nachmittags-angebote ausreichend Platz. Es müssen jedoch Funktionsräume umgebaut werden, um eine Mensa im Gebäude unterzubringen. Gleiches gilt für die Schulküche.

Werden im Zuge der demographischen Entwicklung in Zukunft Räume frei, sind weitere Umbauten z. B. für einen Snoezelen-Raum oder eine Lernwerkstatt sinnvoll und er-strebenswert

2.1.5 Personalbedarf / Personalbudget

Für die Form der offenen Ganztagsschule verbietet es sich, an den Nachmittagen Inhalte zu vermitteln, die sich auf den regulären Unterricht am Vormittag beziehen. Die Angebote können Unterricht ergänzend (Fordern) oder Unterricht unterstützend (Fördern) sein. Diese Bereiche sollen vorrangig von Lehrkräften abgedeckt  werden.

Viele der unter Punkt 2.1.3 aufgeführten Angebote können jedoch von Pädagogischen Mitarbeitern und / oder von Kooperationspartnern vermittelt werden. Durch die Möglich-keit der Zusammenarbeit erwarten wir eine noch stärkere Verankerung unserer Schule innerhalb unserer Stadt (vgl. 3.8 Erlass *1).

Für unseren Standort bieten sich zahlreiche Partner für außerschulische Angebote im künstlerisch-musischen, sportlich-spielerischen, sozialen und kommunikativen Bereich zur Gestaltung der Nachmittage – besonders unter Berücksichtigung unserer Schwerpunkte – an. Um hochwertige Angebote finanzieren zu können, wird der Großteil der zugewiesenen Lehrerstunden kapitalisiert.

2.1.6 Organisation der Schülerbeförderung

Die Schülerbeförderung wird durch den Landkreis Wittmund sichergestellt. Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten werden an die Zeiten der KGS Wittmund angepasst.

2.2 Organisatorisches Konzept der Grundschule Leerhafe/Ardorf

Die Grundschule Leerhafe/Ardorf hat ihr organisatorisches Konzept unter Beteiligung folgender Gremien erarbeitet: Steuergruppe, Schulvorstand, Gesamtkonferenz und   Dienstversammlungen des Kollegiums.

2.2.1 Zeit- und Tagesplan

Die verbindliche 26. Stunde der Stundentafel für die 3. und 4. Klassen wird montags in der 6. Stunde erteilt. Freitags wird für alle Schüler/innen Unterrichtsschluss spätestens um 12.25 Uhr sein. Die Zeitplanung für die Wochentage mit Ganztagsangebot ist der folgenden Übersicht zu entnehmen.

 



Zeitplanung für den Standort Leerhafe an den Tagen Montag, Dienstag bis Donnerstag (Ganztagsbetrieb) und Freitag

Montag



Dienstag, Mittwoch und Donnerstag



Freitag



Zeitplanung für den Standort Ardorf an den Tagen Montag, Dienstag bis Donnerstag (Ganztagsbetrieb) und Freitag

Montag




Dienstag, Mittwoch und Donnerstag



Freitag




2.2.2 Organisation des Mittagessens

Das Mittagessen kann in den jeweiligen  Mensaräumen der Schulstandorte eingenommen werden. Alle Schülerinnen und Schüler unserer Grundschule können gemeinsam am Essen teilnehmen, da die Raumkapazität der Mensa dieses zulässt. Geplant ist dafür ein Zeitraum von 30 Minuten.

Inwieweit unseren Schülern und Schülerinnen die Essenseinnahme im häuslichen Bereich zu ermöglichen sein soll, bzw. das Mitbringen eines Lunchpaketes erlaubt werden soll, muss noch konkret erörtert werden.

2.2.3 Mittagsfreizeit

Für alle Schüler und Schülerinnen, die das Ganztagsangebot wahrnehmen, ist im Anschluss an das Mittagessen eine betreute Freizeitphase von 20 Minuten geplant (13.15 – 13.35 Uhr). Sie dient der Entspannung und Bewegung. Die Kinder können folgende Möglichkeiten wahrnehmen:

2.2.3 Mittagsfreizeit

Für alle Schüler und Schülerinnen, die das Ganztagsangebot wahrnehmen, ist im Anschluss an das Mittagessen eine betreute Freizeitphase von 20 Minuten geplant (13.15 – 13.35 Uhr). Sie dient der Entspannung und Bewegung. Die Kinder können folgende Möglichkeiten wahrnehmen:

Entspannung:

  • Schülerbücherei: Entspannen beim Lesen
  • Ruheräume
  • Klassenräume: Kommunikationsraum, Brettspiele

Bewegung:

  • Pausenhalle: Kickerspiele
  • Schulhof: Kleinspielgeräte-Ausleihe
  • Sporthalle (bei schlechtem Wetter)

2.2.4 Raumbedarf

Die Räumlichkeiten der Grundschule Leerhafe/Ardorf bieten für die Nachmittagsangebote ausreichend Platz. Kleinere Umbaumaßnahmen wurden von der Stadt Wittmund als Schulträger zugesichert.

2.2.5 Personalbedarf/Personalbudget

Für die Form der offenen Ganztagsschule verbietet es sich, an den Nachmittagen Inhalte zu vermitteln, die sich auf den regulären Unterricht am Vormittag beziehen. Die Angebote können Unterricht ergänzend (Fordern) oder Unterricht unterstützend (Fördern) sein. Diese Bereiche sollen vorrangig von Lehrkräften abgedeckt werden.

Viele der unter Punkt 2.2.3 aufgeführten Angebote können jedoch von Personen außer-schulischer Einrichtungen (Kooperationspartnern) vermittelt werden. Durch die Möglichkeit der Zusammenarbeit erwarten wir eine noch stärkere Verankerung unserer Schule innerhalb unserer Dörfer. Für unseren Standort bieten sich zahlreiche Partner für außerschulische Angebote im künstlerisch-musischen, sportlich-spielerischen, sozialen und kommunikativen Bereich zur Gestaltung der Nachmittage – besonders unter Berücksichtigung unserer Schwerpunkte – an. Um hochwertige Angebote finanzieren zu können, wird der Großteil der zugewiesenen Lehrerstunden kapitalisiert.

2.2.6 Organisation der Schülerbeförderung

Die Schülerbeförderung wird durch den Landkreis Wittmund sichergestellt. Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten werden an die Zeiten der KGS Wittmund angepasst.

2.3. Organisatorisches Konzept der Piet-Mondrian Grundschule, Burhafe

Die Piet-Mondrian-Grundschule, Burhafe, hat sich in den letzten Monaten in allen Gremien der Schule mit dem Thema „Einführung der Ganztagsschule“ beschäftigt. Das vorliegende Konzept wurde erarbeitet von der Steuergruppe Ganztag und dem Kolleginnen-Team in den Dienstbesprechungen. Beraten und abgestimmt wurde der Antrag auf Einführung der Ganztagsschule im Schulvorstand (am 22.10.2013) und in der Gesamtkonferenz (am 07.11.2013).

2.3.1 Zeit- und Tagesplanung

Die verbindliche 26. Stunde der Stundentafel wird für die 3. und 4. Klassen am Montag in der 6. Stunde erteilt. (Fächer: Werken und Textil, Religion)

Freitags wird für alle Schüler unserer Schule der Unterricht nach der 5. Stunde, also um 12.30 Uhr enden.

Die Zeitplanung für die Wochentage Montag und Freitag sowie die Tage mit Ganztagsangebot ist dem folgenden Zeitraster zu entnehmen.

2.2.4 Raumbedarf

 

Die Räumlichkeiten der Grundschule Leerhafe/Ardorf bieten für die Nachmittagsange-bote ausreichend Platz. Kleinere Umbaumaßnahmen wurden von der Stadt Wittmund als Schulträger zugesichert.

2.2.5 Personalbedarf/Personalbudget

 

Für die Form der offenen Ganztagsschule verbietet es sich, an den Nachmittagen Inhalte zu vermitteln, die sich auf den regulären Unterricht am Vormittag beziehen. Die Angebote können Unterricht ergänzend (Fordern) oder Unterricht unterstützend (Fördern) sein. Diese Bereiche sollen vorrangig von Lehrkräften abgedeckt werden.

 

Viele der unter Punkt 2.2.3 aufgeführten Angebote können jedoch von Personen außer-schulischer Einrichtungen (Kooperationspartnern) vermittelt werden. Durch die Möglich-keit der Zusammenarbeit erwarten wir eine noch stärkere Verankerung unserer Schule innerhalb unserer Dörfer.

 

Für unseren Standort bieten sich zahlreiche Partner für außerschulische Angebote im künstlerisch-musischen, sportlich-spielerischen, sozialen und kommunikativen Bereich zur Gestaltung der Nachmittagebesonders unter Berücksichtigung unserer Schwerpunktean. Um hochwertige Angebote finanzieren zu können, wird der Großteil der zugewiesenen Lehrerstunden kapitalisiert.

 

2.2.6 Organisation der Schülerbeförderung

Die Schülerbeförderung wird durch den Landkreis Wittmund sichergestellt. Die Ankunfts- und Abfahrtszeiten werden an die Zeiten der KGS Wittmund angepasst.

 

2.3. Organisatorisches Konzept der Piet-Mondrian Grundschule, Burhafe

Die Piet-Mondrian-Grundschule, Burhafe, hat sich in den letzten Monaten in allen Gremien der Schule mit dem Thema „Einführung der Ganztagsschule“ beschäftigt. Das vorliegende Konzept wurde erarbeitet von der Steuergruppe Ganztag und dem Kolleginnen-Team in den Dienstbesprechungen. Beraten und abgestimmt wurde der Antrag auf Einführung der Ganztagsschule im Schulvorstand (am 22.10.2013) und in der Gesamtkonferenz (am 07.11.2013).

 

2.3.1 Zeit- und Tagesplanung

Die verbindliche 26. Stunde der Stundentafel wird für die 3. und 4. Klassen am Montag in der 6. Stunde erteilt. (Fächer: Werken und Textil, Religion)

Freitags wird für alle Schüler unserer Schule der Unterricht nach der 5. Stunde, also um 12.30 Uhr enden.

Die Zeitplanung für die Wochentage Montag und Freitag sowie die Tage mit Ganztagsangebot ist dem folgenden Zeitraster zu entnehmen.

2.3.2 Organisation des Mittagessens

Durch die vorbereitenden Umbaumaßnahmen wird an unserer Schule ein Ganztagstrakt entstehen. Die ehemaligen Klassenräume im unteren Flur werden zur Mensa, Küche, Ruheraum und kleiner Nasszelle umfunktioniert.

Die Mensa ist für 50 Kinder konzipiert, obwohl die Nachfrage zur Zeit lediglich bei 20 Elternhäusern Interesse am Ganztagsangebot ergeben hat. Wir gehen aber davon aus, dass nach Einführung der Ganztagsschule ab dem nächsten Schuljahr das Interesse steigen wird. Nach der 5. Stunde, also von 12.30 Uhr13.00 Uhr, werden die Schülerinnen und Schüler in der Mensa ihr Mittagessen einnehmen. Anschließend haben sie im benachbarten kleinen Waschraum Gelegenheit, sich die Zähne zu putzen.

An allen Wittmunder Grundschulen wird die Firma Appetito das Essen liefern. Die Küchenkraft, die vom Schulträger für 3 Stunden pro Tag eingestellt wird, wird das Essen zubereiten und ist auch für Nachbestellungen und Organisation des Ablaufs zuständig. Da an unserer Schule voraussichtlich ca. 20 Kinder am Mittagessen teilnehmen werden, reicht eine Mittagszeit aus. Die Kinder sind nicht verpflichtet am gemeinsamen Mittagessen teilzunehmen. Wir als Schule würden es allerdings begrüßen, wenn möglichst viele Kinder die Gelegenheit eines gemeinsamen Essens in der Mensa nutzen würden. Nicht zuletzt gehört es auch zu unserem pädagogischen Konzept gemeinsam zu essen. Einige Rituale der Gemeinsamkeit lernen die Kinder fast nebenbei: Aufeinander warten, zusammen zu beginnen, Rücksicht zu nehmen, kleinere Arbeiten für die Gemeinschaft zu übernehmen u.s.w.

Es wäre aus diesen Gründen sehr schön, wenn alle Kinder, die im Ganztag angemeldet sind, auch zum Mittagessen kommen. Die genauen Kosten des Essens sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau kalkuliert, sollten aber einen Betrag von 2,80pro Tag nicht überschreiten. Über den Auswahlmodus des Essens, die Bestellmöglichkeit und Bezahlung pro Woche wird im Vorbereitungsteam noch diskutiert.

2.3.3 Mittagsfreizeit

Für alle Schülerinnen und Schüler, die das Ganztagsangebot wahrnehmen, ist im Anschluss an das Mittagessen eine betreute Freizeitphase von 25 Minuten geplant (13.00 Uhr - 13.25 Uhr). Sie dient der Entspannung und Bewegung. Die Kinder können folgende Möglichkeiten wahrnehmen:

                        1. Ruheraum (Spiele/Brettspiele, Bücherecke/Hörbuch hören,

                            Sitzsäcke und Ruhematten)

                        2. Pausenspiele für innen

                        3. Bewegte Pause auf dem Schulhof / Kleingeräteausleihe

2.3.4 Raumbedarf

Die Klassenräume bzw. der Ruheraum und die Pausenhalle können in der Mittagsfreizeit als Spielraum genutzt werden. Bei gutem Wetter dient unser erneuerter Schulhof zur Erholung und Bewegungspause. Die einzelnen Angebote werden in den Klassenräumen stattfinden bzw. in unserer Turnhalle, die für die Ganztage für unsere Schule reserviert ist. Falls es eine Koch-AG geben wird, können die Kinder unsere neue Schulküche nutzen.

2.3.5 Personalbedarf

Das offene Nachmittagsangebot soll personell zweigleisig fahren. Die Unterricht ergänzende Förderung und zum Teil auch der Bereich Fordern soll in Verantwortung von Lehrkräften liegen und durch Lehrerstunden abgedeckt werden. Ebenfalls in diesem Bereich, z.B. im Bereich Hausaufgabenbetreuung sollen Pädagogische Mitarbeiter mit ihren Stunden eingesetzt werden.

Die anderen Angebote werden durch kapitalisierte Lehrerstunden finanziert und von Honorarkräften oder auch außerschulischen Partnern durchgeführt. Bisherige Kontakte unserer Schule, z. B. zum BSC Burhafe (Sportverein) sollen intensiviert und ausgebaut werden. Die Zahl der Angebote und damit auch der Honorarkräfte ist letztlich abhängig von der konkreten Anmeldequote.

2.3.6 Schülerbeförderung

Die Schülerbeförderung liegt im Verantwortungsbereich des Landkreises Wittmund. Die  einzelnen Grundschulen haben sehr zeitig ihr geplantes Stundenraster der offenen Ganztagsschule bei der Stadt Wittmund eingereicht, damit die Schülerbeförderung ab dem 01.08.2014 neu geregelt werden kann und alle Schüler nach Unterrichtsschluss möglichst zeitnah nach Hause kommen können.

RdErl. d. MK v. 01.08.2014 - 34-81005 -VORIS 22410-

Die Arbeit in der Ganztagsschule